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BUOCHS: Buochs: Der Status quo ist durchaus möglich

FDP und CVP müssen ohne Zugpferde von 2010 auskommen. Die damit frei werdenden drei Sitze versprechen eine spannende Ausgangslage.
Markus von Rotz

Fünf von acht Bisherigen treten in Buochs wieder zu den Wahlen an. Die drei frei werdenden Sitze haben derzeit drei Landräte inne, die 2010 alle gute oder die besten Ergebnisse gemacht hatten. Allen voran das politische Urgestein Sepp Barmettler (CVP, seit 1998), Spitzenreiter mit 1593 Stimmen vor vier Jahren. Der zweite abtretende CVP-Landrat Markus Würsch (seit 2006) hatte damals mit 1360 Stimmen hinter Josef Barmettler das drittbeste Ergebnis seiner Partei gemacht.

Schliesslich hört FDP-Mann Bruno Duss (seit 2002) auf, damals knapp auf dem zweiten Platz bei der FDP gelandet. Duss hatte bei den letzten Wahlen 58 Prozent der Stimmen bei anderen Parteien geholt. Diesen Wert übertrafen nur Werner Küttel (Grüne, 61 Prozent) und Niklaus Waser (FDP, 59 Prozent).

Profit aus Flugplatz-Diskussion?

Damit ist klar, dass den beiden bürgerlichen Parteien CVP und FDP wichtige Zugpferde für die diesjährigen Wahlen fehlen werden. Angesichts der Auseinandersetzungen mit dem Kanton rund um die Zukunft des Flugplatzes dürfte Korporationspräsident Josef Bucher (CVP) ein Anwärter auf einen Spitzenplatz sein.

Die grösste Delegation für den 23. März stellen in Buochs die Grünen, deren Spitzenkandidat Werner Küttel (siehe oben) gut vernetzt ist in den anderen Parteien. Spannend: Auch sein Sohn Raphael tritt dieses Jahr an. Damit es den Grünen zu einem zweiten Sitz reichen würde, wäre allerdings ein Schub bei der Parteistärke von letztmals 13 Prozent oder die gütige Mithilfe von Pukelsheim (siehe Kasten rechts) nötig.

Kein Restmandat

Die Grünen halten in Buochs seit 1998 einen Sitz. Die FDP verlor 2006 einen und hielt seither zwei. Die CVP brachte es 2010 noch auf drei statt vier – dafür holte die SVP einen zweiten. Restmandat gab es in Buochs 2010 keines, im Gegensatz zu sieben von elf Gemeinden.

Keine Frau unter den Bisherigen

Die drei CVP-Sitze waren vor vier Jahren mit einem Wähleranteil von 42 Prozent (plus 1) mehr als berechtigt. FDP und SVP brachten es mit 22,6 und 23,5 Prozent zusammen auf etwas mehr. Dass es bei den Bürgerlichen zu weiteren Verschiebungen kommt, ist eher nicht zu erwarten angesichts der sehr ähnlichen Parteistärken. CVP, FDP und SVP treten je mit vier Kandidaten an, die SP mit zwei. Wer Frauen wählen will, hat mit fünf eine gewisse Auswahl, allerdings nur bei der CVP und den Grünen. Bei SP, FDP und SVP findet man nur Männer. Alle kandidierenden Frauen sind zudem Neue, keine kann von einem Bisherigen-Bonus profitieren. 2010 war auch keine gewählt worden.

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