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BUOCHS: CVP will Regulierung bekämpfen

Je weniger Regulierungen, desto schlagkräftiger die Wirtschaft: Das Fazit des Schwyzer Nationalrats Alois Gmür fand am Wahlanlass der örtlichen CVP die Unterstützung der lokalen Politiker.
Philipp Unterschütz
Wahlanlass der CVP Buochs (v. l.): Josef «Bebbo» Odermatt (Landratskandidat, neu), Josef Bucher (Landratskandidat, bisher), Josef Niederberger (Regierungsratskandidat, bisher), Karin Kayser (Regierungsratskandidatin, bisher), Othmar Filliger (Regierungsratskandidat bisher), Franziska Rüttimann (Landratskandidatin, neu), Bruno Christen (Landratskandidat, bisher). (Bild: Philipp Unterschütz (Buochs, 17. Februar 2018))

Wahlanlass der CVP Buochs (v. l.): Josef «Bebbo» Odermatt (Landratskandidat, neu), Josef Bucher (Landratskandidat, bisher), Josef Niederberger (Regierungsratskandidat, bisher), Karin Kayser (Regierungsratskandidatin, bisher), Othmar Filliger (Regierungsratskandidat bisher), Franziska Rüttimann (Landratskandidatin, neu), Bruno Christen (Landratskandidat, bisher). (Bild: Philipp Unterschütz (Buochs, 17. Februar 2018))

Philipp Unterschütz

<span class="mail_autor">philipp.unterschuetz@nidwaldnerzeitung.ch</span>

«Das ist der einzige Anlass, den wir für die Wahlen organisieren», meinte Landrat und CVP-Ortspräsident Bruno Christen am Samstagvormittag im Hotel Krone. «Es wäre ja schon etwas aufgesetzt, wenn wir jetzt vier Wochen lang Wahlkampf betreiben würden. Es ist besser, das ganze Jahr hindurch immer wieder etwas zu machen.» Vielleicht bedeutet das auch, dass die Buochser Bevölkerung die CVP-Kandidaten deshalb schon kennt. Das würde zumindest etwas erklären, warum letztlich nur wenige Besucher der Einladung zum Wahl­anlass vom Samstag folgten. «Die Leute haben vielleicht auch noch die Fasnacht im Nacken», scherzte Bruno Christen bei der Begrüssung. Doch in der eher familiären Atmosphäre war durchaus Interessantes zu erfahren. Anwesend waren auch die drei CVP-Regierungsräte Karin Kayser, Othmar Filliger und Josef Niederberger.

Was die CVP von FDP und SVP unterscheidet

Der Einsiedler CVP-Nationalrat und Bierbrauer Alois Gmür – zuletzt aufgefallen durch seine Kritik am Gewerbeverband wegen dessen Befürwortung der No-Billag-Initiative – sprach über die Rahmenbedingungen, die das Gewerbe brauche. Wohl nicht zuletzt auch vor dem No-Billag-Hintergrund gab es von Gmür etwas Wahlkampfrhetorik, als er darauf hinwies, wie wichtig es sei, dass im Gewerbeverband viele CVP-Mitglieder seien. «Wir sehen viele Dinge anders als die FDP oder SVP, bei denen es oft zuerst nur ums Geld geht, während wir mehr die Menschen sehen.» Gmürs Credo für gute Rahmenbedingungen: «Die unternehmerische Freiheit sollte so gross sein wie nur möglich. Je weniger Regulierungen, desto schlagkräftiger sind unsere Un­ternehmen.» Insbesondere im Ernährungsbereich komme eine wahre Flut von Vorstössen mit Regulierungen auf das Parlament zu. Gmür betonte aber, dass es nicht nur die Politik sei, die immer mehr Gesetze schaffe, auch Verbände und die Wirtschaft hätten die Tendenz dazu.

Othmar Filliger bestätigte, dass es für die Firmen auch in Nidwalden bedrückend sei, wenn die Regulierungen weiter zunehmen würden. Auch der Volks­wirtschaftsdirektor ermahnte Wirtschaft und Verbände, nicht zusätzlich neue Normen zu schaffen, die dann von der Regierung übernommen werden müssten und dadurch quasi zu Gesetzen würden. «Wir alle müssen mehr gesunden Menschenverstand walten lassen.»

Präsentation der vier Kandidaten für den Landrat

Nach diesen Betrachtungen stellten sich die vier Buochser Landratskandidaten persönlich vor, wobei die bisherigen Josef Bucher, Geschäftsführer der Ge­nossenkorporation, und Bruno Christen, Fraktionspräsident der CVP im Landrat, bestens bekannt sind. Als einen ihrer Schwerpunkte bezeichneten beide den haushälterischen Umgang mit Land und Ressourcen.

Die Primarlehrerin und Familienfrau Franziska Rüttimann kündete an, dass sie im Landrat eine Brückenbauerin im Volksschulbereich sein wolle und ihr natürlich Bildungsthemen besonders nahe liegen. «Und wer denkt, dass Lehrer alle links sind und ich nicht auf der richtigen Liste bin, liegt falsch», betonte Rüttimann.

Das Alter sei kein Wartesaal, sagte schliesslich der vierte Kandidat, der 69-jährige Pensionär Josef «Bebbo» Odermatt. Man solle sich mal überlegen, wann Grossväter zum Einsatz kämen. Und wie man von der älteren Generation lernen könne. «Ich rate der CVP, greift auf die Erfahrung der älteren Politiker zurück.»

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