BUOCHS: Das «Stäcklä» kommt an

Nicht weniger als 150 Personen massen sich am Stäckläturnier auf dem Ebnet. Gefragt waren Technik, Präzision und Kraft.

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OK-Präsident Bruno Scheuber ist beim «Stäcklen» in seinem Element. (Bild Rosmarie Berlinger/Neue NZ)

OK-Präsident Bruno Scheuber ist beim «Stäcklen» in seinem Element. (Bild Rosmarie Berlinger/Neue NZ)

Keine High-Technik, keine Zeitmessung um Hundertstelsekunden und keine aufwändige Wettkampfeinrichtung benötigten die Organisatoren des zweiten Buochser Stäckläturniers. Ihr Schauplatz am vergangenen Sonntag war die grosse Wiese zwischen Haus und Stall auf der Liegenschaft Ebnet, hoch über dem Buochser Dorf.

Schon vor Wettkampfbeginn wurde rege gefachsimpelt. Wichtig sei die Formung des Holzsteckenspitzes. Dieser muss in den Boden gerammt werden und dabei gleichzeitig die anderen Knebel zu Fall bringen, erklärt OK-Präsident Kuno Scheuber.

Angestaute Aggressionen verschwinden mit dem «stäcklen»
Präzision und die richtige Technik sind beim «Stäcklä» ein wichtiger Faktor. Gerade im Gruppenwettkampf, der am Sonntag nach neuem Spielmodus im Kreis absolviert wurde, konnte das Spiel bestens beobachtet werden. In jeder Gruppe aus fünf Spielern musste mindestens eine Frau mittun. «Natürlich verfügen die Männer über viel mehr Kraft in den Armen», stellte Sandra Blättler, Mitspielerin bei den «Chnebelgrinde» fest. «Man sollte die Aggressionen von einem ganzen Jahr anstehen lassen, um richtig zuschlagen zu können», witzelte Spielerin Nicole Odermatt.

Gewonnen hat schliesslich das Team von Kuno Scheuber, die «Chnebugrindä» vor «Spitz dä Stäckä», beide aus Buochs.

Rosmarie Berlinger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.