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BUOCHS: Der alte Werkhof hat ausgedient

Der über 50-jährige Werkhof genügt heutigen Anforderungen längst nicht mehr – auch in Sachen Arbeitssicherheit. Deshalb soll ein Neubau beim Feuerwehrlokal her. Kostenpunkt: 2,7 Millionen Franken.
Oliver Mattmann
Neubau (blau) ist als Feuerwehrlokal-Anbau geplant. (Bild: Visualisierung PD)

Neubau (blau) ist als Feuerwehrlokal-Anbau geplant. (Bild: Visualisierung PD)

Oliver Mattmann

oliver.mattmann@nidwaldnerzeitung.ch

Die Bevölkerung wächst und damit auch der Bedarf an Infrastrukturen wie Strassen, Plätze oder öffentliche WCs. Dies ist in Buochs nicht anders. Bloss: Für den Werkdienst, der unter anderem im Winter die Strassen vom Schnee befreit, wird es immer anspruchsvoller, den gestiegenen Ansprüchen gerecht zu werden. Dies hängt stark mit dem heutigen Werkhof zusammen. Als dieser 1965 gebaut wurde, lebten rund 3000 Einwohner in Buochs. Heute sind es mit rund 5400 fast doppelt so viele. Die engen Platzverhältnisse machen dem Gemeinderat und den Mitarbeitern seit geraumer Zeit zu schaffen.

So müssen etwa Fahrzeuge und Geräte an fünf zusätzlichen Standorten untergebracht werden, wie dem Mitteilungsmagazin der Gemeinde zu entnehmen ist. «Die Dezentralisierung erschwert die Arbeitsweise und führt zu aufwendigen Betriebsabläufen und Leerfahrten.» Zudem würden im Werkhof geeignete Einrichtungen und Aufenthaltsräume fehlen, schreibt der Gemeinderat. Weitere Nachteile: Fürs Auf- und Abladen der Fahrzeuge fehle ein Vorplatzbereich, die Ein- und Ausfahrten der Garagen seien unübersichtlich und dementsprechend gefährlich. Obendrein wurden bei einer Überprüfung Mängel hinsichtlich der Arbeitssicherheit am aktuellen Standort festgestellt. Auch bei den Garderoben, sanitären Anlagen oder Büroräumlichkeiten werden die arbeitsgesetzlichen Vorgaben nicht eingehalten.

Damit die «unhaltbaren Zustände endlich beseitigt werden können», wie der Gemeinderat schreibt, ist ein Neubau an einem anderen Ort notwendig. Zu diesem Schluss sei man nach detaillierten Abklärungen gekommen. Als Lösung drängt sich ein Anbau ans bestehende Feuerwehrlokal Buochs-Ennetbürgen an der Flurhofstrasse auf. Dies habe eine Machbarkeitsstudie gezeigt. Deshalb wird der Bevölkerung am 4. März 2018 ein Planungs- und Baukredit von 2,7 Millionen Franken unterbreitet, wie Gemeindepräsidentin Helene Spiess jüngst an der Gemeindeversammlung bekannt gab. Die nötige Fläche ist bereits mittels Baurecht durch die Genossenkorporation gesichert.

Synergien nutzen mit bestehendem Lokal

Alle Fahrzeuge, Maschinen und Geräte könnten am neuen Standort witterungsgeschützt zentral eingestellt werden. Eine Fahrzeughalle mit freier Zufahrt biete Gewähr für sichere Arbeitsabläufe und erleichtere tägliche Routinearbeiten. Für zeitgemässe Sanitär- und Infrastrukturräume sei der nötige Platz ebenfalls vorhanden. Auch könnten Synergien wie gemeinsame Waschstrasse oder Heizung mit der Feuerwehr oder gemeinsames Salzsilo mit Ennetbürgen genutzt werden. Und was in der heutigen Gesellschaft auch ein Pluspunkt ist: Der Werkhof käme neu grösstenteils abgelegen von lärmsensiblen Wohngebieten zu stehen.

Hinweis

Der Gemeinderat plant für den 20. Februar 2018, 19.30 Uhr, eine Infoveranstaltung beim Feuerwehrlokal Buochs-Ennetbürgen.

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