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BUOCHS: Der Tourismus ist auf Erfolgskurs

Attraktive Angebote rund um das Buochser Seebecken bescheren dem Tourismus Buochs-Ennetbürgen eine vielversprechende Zukunft. Markus Wyss ist der neue Tourismuspreisträger.
Ruedi Wechsler
Von links: Präsident Sepp Gabriel, Neumitglied Erika Schawalder und Tourismuspreisträger Markus Wyss. (Bild: Ruedi Wechsler (Buochs, 18. März 2018))

Von links: Präsident Sepp Gabriel, Neumitglied Erika Schawalder und Tourismuspreisträger Markus Wyss. (Bild: Ruedi Wechsler (Buochs, 18. März 2018))

Ruedi Wechsler

redaktion@nidwaldnerzeitung.ch

Tourismus Buochs-Ennetbürgen – mit 450 Mitgliedern einer der grössten Vereine im Kanton Nidwalden – traf sich kürzlich im voll besetzten Saal des Restaurants Sternen in Buochs zur ordentlichen Generalversammlung. Der frisch gewählte Landrat und Präsident, Sepp Gabriel, stellte den Besuchern zunächst den «Wetterrückblick» im Jahresbericht vor. Dass der Tourismus von den Wetterkapriolen abhängig ist, hat sich ein weiteres Mal bestätigt. Die Winterstürme Burglinde und Evi haben viele Wanderwege mit Bäumen blockiert und nur mit grossem Glück wurde das Ebnet-Rain-Huisli von einer umgestürzten Tanne verschont.

Mehrere personelle Veränderungen bei der Klewenalp-Bahn, im Gemeinderat Buochs und bei Tourismus Uri erschweren dem Vorstand die Arbeit zusätzlich. Sepp Gabriel ist überzeugt, dass eine verstärkte, touristische Zusammenarbeit vom Bürgenstock-Resort bis hin zu Tourismus Uri gelingen wird.

3000 Besucher beim «Donnschtigjass»

Erna Blättler, Geschäftsführerin von Tourismus Nidwalden, verlässt nach sechs Jahren die Organisation und wird gebührend verabschiedet. Die Höhepunkte im vergangenen Vereinsjahr waren der «Donnschtigjass» des SRF in Buochs mit zirka 3000 Besuchern und der eindrückliche Empfang vom Ski-Junioren-Weltmeister Marco Odermatt, der seine fünf Goldmedaillen den 800 Fans präsentierte. Der Campingplatz Buochs war bereits Ende Mai ausgebucht. Trotz einer verkürzten Saison wurde eine Zunahme von 4500 Übernachtungen verzeichnet. Insgesamt wurden 31000 Besucher gezählt. Das Hotel Honegg spricht von einer Auslastung von 91 Prozent. Ein Sorgenkind bleibt weiterhin der Bauernstadl (ehemals Postillon).

Sommerprogramm mit vielen Anlässen

Zukünftig soll es eine verstärkte Zusammenarbeit mit dem Verein Tourismusregion Klewenalp geben. Dazu gehören die Organisationen Buochs-Ennetbürgen, Beckenried, Emmetten, Seelisberg und Isenthal. Schwerpunkte zwischen den Tourismus-Destinationen, Luzern, Engelberg, Bürgenstock und Andermatt sollen zur Nutzung von Synergien und Bündelung im Verkauf der gemeinsamen Angebote helfen. Die operativen und strategischen Aufgaben werden definiert und zugeteilt, um Doppelspurigkeiten zu vermeiden. Die frei werdenden Mittel werden in den gemeinsamen Verkauf investiert. Die Neuausrichtung mit der Region Klewenalp soll das Marketing verstärken und koordinieren. Das Gästeportal soll eigenständig werden mit Nidwalden Tourismus, Tourismus AG Uri und der Region Klewenalp. Kassier Markus Wyss konnte von einem Gewinn von 69000 Franken berichten. Die Vorstandsmitglieder, Maya Chanti, Anita Bissig, Roger Ernst und Sepp Gabriel sowie Rechnungsrevisor Nicole Baumgartner wurden für weitere zwei Jahre gewählt. Sepp Barmettler und Neumitglied Erika Schawalder aus Ennetbürgen für ein weiteres Jahr.

Das Sommerprogramm beinhaltet unter anderem das «Goldifäscht», den «Quaimärcht», das «Summerfäscht» und das Open-Air-Kino. Für den diesjährigen Tourismuspreisträger Markus Wyss bleibt das 100-Jahr-Jubiläum von Tourismus Buochs-Ennetbürgen 2011 in bester Erinnerung. Damals konnte der Mittelpunkt der Zentralschweiz auf dem Wasserreservoir Rübimattli in Buochs eingeweiht werden. «Ich durfte für den Verein die Software für die Vereinsbuchhaltung einführen und die ersten Pedalos am Buochser Quai ‹wassern›.» Das neue Camping sei ein sehr wichtiger Partner geworden mit einer grossen Wertschöpfung für die ganze Region. «Hoffnungsvoll stimmt mich der neue Geschäftsführer Roger Joss von der Klewenbahn. Da entsteht ein einheitlicher und gemeinsamer Auftritt, der uns einen grossen Schritt weiterbringt», ergänzt Markus Wyss im abschliessenden Gespräch mit unserer Zeitung.

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