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BUOCHS: Die Jugendarbeit findet kein Publikum

Zur Schaffung der Jugendarbeitsstelle brachten Befürworter und Gegner ihre Argumente vor. Die Stühle im Gemeindesaal blieben leer.
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Die Plätze blieben leer. (Symbolbild) (Bild: Archiv / Neue ZZ)

Die Plätze blieben leer. (Symbolbild) (Bild: Archiv / Neue ZZ)

An der Frühjahresgemeinde war die Schaffung einer Jugendarbeitsstelle (60 Prozent) traktandiert. Mit einer Unterschriftensammlung verlangte das «Komitee Jugendarbeitsstelle» die Abtraktandierung des Geschäftes und Abstimmung an der Urne. Am 22. September können die Buochser nun darüber befinden. Budgetiert sind etwas über 80 000 Franken pro Jahr für Personalkosten und Projekte.

Als es nun darum ging sich darüber zu informieren, blieben die Stühle im Gemeindesaal leer. Gemeinderat Gregor Bättig eröffnet den Abend nichts-destotrotz: «Der Jugendarbeiter ist wie ein Bergführer. Er leitet die Jugendlichen. Den Weg aber müssen sie selber wählen.» In Buochs heisst dieser Philipp Broquet. Er wurde 2010 als professioneller Jugendarbeiter in Ausbildung für eine Projektphase von drei Jahren eingestellt. Bättig ist sich sicher: «Jedes Kind, das dank einer Betreuung nicht fremdplatziert werden muss, spart der Gemeinde viel Geld und wiegt den Lohn des Jugendarbeiters auf».

Jugendarbeit: Ein Prestigeobjekt?

«Da soll ein Prestigeobjekt geschaffen werden», meinte der Vertreter des Bürgerkomitees dazu. Buochs verfüge über ein aktives Vereinsleben. Auch hier werde auf freiwilliger Basis Jugendarbeit geleistet. Und: «Man will dabei sein, obwohl man es sich nicht leisten kann.»

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