BUOCHS: Flugpisten-Überquerer sind in Gefahr

Immer wieder «landen» Leute auf der Flugpiste in Buochs und bringen sich und andere in Gefahr. Ein Zaun lässt weiter auf sich warten.

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Velofahrer überqueren den Flugplatz Buochs. (Bild Markus von Rotz/Neue NZ)

Velofahrer überqueren den Flugplatz Buochs. (Bild Markus von Rotz/Neue NZ)

Der Flugplatz Buochs ist ein offenes, übersichtliches Feld. Ab der Ennetbürgerstrasse und der Herdernstrasse, die das Flugfeld queren, ist das Gelände leicht zugänglich. Ein Handicap für den Flugplatz und seine Betreiberin, die Airport Buochs AG. Gerade jetzt, wo sommerliches Wetter die Leute dazu animieren kann, entlang des Scheidgrabens zu spazieren oder mit den Inlineskates die Herdernstrasse zu benutzen, steigt bei der Airport Buochs AG die Anspannung. Sie hat nämlich für die Flugsicherheit in Buochs zu sorgen.

Verbotstafeln mit roten Bereichen
Den Scheidgraben oder die Herdernstrasse benützen darf man freilich. Doch von dort ist man leicht auf all den anderen Bereichen des Flugplatzes, die für Unbefugte absolutes Sperrgebiet sind. An allen Zugängen weisen denn auch Verbotstafeln darauf hin. Zudem existieren Barrieren, die sich vor Starts oder Landungen schliessen. «Dennoch kommt es immer wieder vor, dass Leute die Tafeln zu wenig beachten und plötzlich auf einer Piste auftauchen», sagt Flugplatzleiter Urs Müller. Jede Woche gebe es durchschnittlich einen solchen Fall. Diese Leute seien sich ihres Risikos zu wenig bewusst. «Sie gefährden sich und die Flugsicherheit.»

Vergangenes Jahr 35 Anzeigen
Leute auf der Piste werden von Piloten oder anderen Passanten beobachtet und der Airport Buochs gemeldet. Oder aber die Flugplatzbetreiber sehen es selber. Und machen kein Federlesen: «Wenn wir jemanden erwischen, wird er bei der Polizei verzeigt», sagt Müller. Im vergangenen Jahr habe man etwa 35 Anzeigen gemacht. Sind viele Leute unterwegs, hält die Airport Buochs permanent Aufsicht. Sonst gibts sporadische Kontrollfahrten.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.