BUOCHS: Frau Iseli trotzte ironisch frotzelnd dem Regen

Alfred Bossard heisst seit Mittwoch der höchste Nidwaldner. Die abendliche Wahlfeier in Buochs begann nass und ging – mit einem Auftritt Birgit Steineggers – fröhlich und ungezwungen weiter.

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Amüsierte sich prächtig: Alfred Bossard. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Amüsierte sich prächtig: Alfred Bossard. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Petrus scheint kein Freund der Buochser Landratspräsidentenfeiern zu sein. Schon beim letzten Wahlfest von Yvonne von Deschwanden sorgte der Regen für feuchte Kleider. Dessen ungeachtet entwickelte sich die Wahlfeier zum fröhlichen Abend. Die Gäste stammten mehrheitlich aus der Politik oder waren persönlich eingeladen.

Gratulation zu Würden und Bürden
Mit einer tadellosen Organisation wartete die FDP-Ortspartei auf. Unter der Federführung von Max Ziegler waren das Team des Restaurants Hirschen und die IG Hirsch für das leibliche Wohl der Gäste besorgt. 250 Geladenen wurde ein feines Nachtessen serviert. Für die Bevölkerung gabs Gratiswürste vom Grill. Auch die Stanser Gemeindepräsidentin Beatrice Richard meldete sich in Buochs zu Wort. Sie gratulierte Gemeindebürger Regierungsrat Leo Odermatt zur Wahl zum Landammann, Beat Fuchs zum Landesstatthalter sowie dem im Mittelpunkt stehenden höchsten Nidwaldner zu Würden und Bürden. Lied und Juiz vom Jodlerklub Heimelig kamen gut an und erinnerten gleichzeitig an das bevorstehende Jodlerfest in Luzern.

Birgit Steinegger sorgte für Lacher
Bei einem Anlass in Zermatt hatte Alfred Bossard Bekanntschaft mit Birgit Steinegger gemacht und sich gewünscht, dass sie bei seiner Wahl zum höchsten Nidwaldner ihn und die Bevölkerung beschenken soll. Als Frau Iseli zeigte sie, wie schwer es ist, Hausfrau und Politkarriere unter einen Hut zu bringen. Sie plauderte aus dem Bundeshaus und imitierte die Bundesräte. Sie pries den Kanton Nidwalden, bei dem Alfred Bossard in der Raiffeisenbank seine berufliche Aufgabe gefunden hat. Angefangen habe er bei der UBS, «besser so als umgekehrt», frotzelte Steinegger. Mit viel Applaus wurde sie vom Publikum und dem Landratspräsidenten verabschiedet.

Alfred Bossard dankte allen an der Wahlfeier Beteiligten sowie speziell seiner Familie: «Ohne ihre Unterstützung ist mein Einsatz für die Allgemeinheit nicht möglich.»

Rosmarie Berlinger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.