BUOCHS: Gemeinderat will das Wohnhaus sanieren lassen

Das Wohnhaus Lückertsmatt braucht im Innern dringend eine Auffrischung. Kostenpunkt: 575 000 Franken. Das Volk hat dazu das letzte Wort.

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Helene Spiess, Gemeindepräsidentin von Buochs. (Bild Heidi Odermatt/Neue NZ)

Helene Spiess, Gemeindepräsidentin von Buochs. (Bild Heidi Odermatt/Neue NZ)

«Es gehört irgendwie zum Ortsbild von Buochs», sagt Gemeindepräsidentin Helene Spiess über das Wohnhaus Lückertsmatt an der Beckenriederstrasse.

Der Bau des 3-Familien-Hauses aus Holz geht auf das frühe 19. Jahrhundert zurück. Seit nunmehr 23 Jahren ist das Gebäude neben dem Gemeindehaus im Besitz der politischen Gemeinde Buochs. Nun steht eine grössere Renovation an. Hierfür will der Gemeinderat am 1. Juni an der Urne einen Kredit von 575'000 Franken einholen.

Zuversicht für die Abstimmung am Sonntag
Das Sanierungsprojekt sieht vier Etappen vor. Die entsprechenden Beträge hätte der Gemeinderat auch jeweils via Budget in eigener Kompetenz absegnen können – ohne den Stimmbürger fragen zu müssen. Doch das wollte man nicht. «Wir haben uns bewusst für eine ganzheitliche Renovation und den Weg an die Urne entschieden. Das ist aus unserer Sicht eine faire Lösung und für den Bürger transparenter», erklärt Helene Spiess.

Die Gemeindepräsidentin sieht der Abstimmung vom nächsten Sonntag zuversichtlich entgegen. «Ich glaube nicht, dass die Leute das Gefühl haben, man müsse die Liegenschaft verkaufen.»

Bei einem «Nein» über die Bücher gehen
Die politische Gemeinde hatte die Liegenschaft 1985 erworben, um sich Landflächen für allfällige spätere Bedürfnisse zu sichern. Der Kaufentscheid fiel damals ebenfalls an der Urne (927 Ja zu 338 Nein). Und was geschieht, wenn das Stimmvolk Nein zum Kredit sagt? Helene Spiess: «Auch wenn ich dies bedauern würde, müssten wir diesen Entscheid akzeptieren und über die Bücher gehen, was mit der Liegenschaft und dem Wohnhaus geschehen soll.»

Denn eines ist für die Gemeindepräsidentin klar: Der Zustand, wie sich die alten Wohnungen derzeit präsentieren, ist nicht mehr zeitgemäss und auf die Dauer nicht tragbar.

Oliver Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.