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BUOCHS: Kanumarathon: «Es war richtig anstrengend»

Am Samstag fand der dritte Kanumarathon in Buochs statt. Paddler aus verschiedenen Disziplinen, vom Profi bis zum Anfänger, stellten sich der Herausforderung im Vierwaldstättersee.
Carina Odermatt
Der Massenstart der rund 140 Paddler zum Marathon oder Halbmarathon auf dem See vor Buochs. (Bild: Carina Odermatt / NZ (Buochs, 30. September 2017))

Der Massenstart der rund 140 Paddler zum Marathon oder Halbmarathon auf dem See vor Buochs. (Bild: Carina Odermatt / NZ (Buochs, 30. September 2017))

Carina Odermatt

redaktion@nidwaldnerzeitung.ch

«Kanufahren macht mir mehr Spass als alle anderen Sportarten, die ich je ausprobiert habe», erzählte Aline Reiser (11) mit einem Strahlen im Gesicht. «Besonders beim Wildwasser kann man immer wieder seine Angst überwinden.» Die junge Buochserin hat am Duathlon des Kanumarathons Buochs mitgemacht. Sie hat zwei Kilometer im Kajak und zwei auf der Laufbahn zurückgelegt und das Rennen für sich entschieden. «Zuerst habe ich gedacht, ich würde es nie schaffen. Aber dann haben mich meine Eltern angefeuert, und ich habe beim Rennen noch sechs Kinder überholt», erzählte sie. Der Duathlon wurde dieses Jahr zum ersten Mal durchgeführt und sollte die Jüngsten zur Teilnahme motivieren. Noch lockte er nicht sehr viele Teilnehmer an, doch Organisator Reto Wyss ist mehr als zufrieden: «Der Duathlon muss erst noch etwas mehr Bekanntheit erlangen. Beim Marathon und Halbmarathon haben wir jedoch bereits zum dritten Mal Teilnehmerrekord.» Der Event am Vierwaldstättersee gehört zu den grössten Kanuveranstaltungen der Schweiz. Ein bunter Mix aus rund 140 Teilnehmern aus der Region und dem Ausland nahm die Strecke zwischen Nidwalden und Schwyz in Angriff.

Eine anstrengende Herausforderung

Besonders spektakulär war der Massenstart des Marathons und Halbmarathons, bei dem Profi- und Hobbysportler, bestehend aus Kajakern, Kanadiern, Stand-up-Paddlern und Mannschaftsbooten, gemeinsam das Abenteuer starteten. Es war ein schönes Bild, wie die verschiedenen Boote zusammen gegen Beckenried davonglitten, im Hintergrund die wunderschöne Kulisse des Vierwaldstättersees.

Einer der routinierten Kanuten ist Jonah Müller (15). Der Buochser kam praktisch direkt vom Kanu-Trainingslager an den Anlass und trat als Einziger in seiner Kategorie im Duathlon an. «Sonst fahre ich immer viel Auto, um an Rennen in der Schweiz und im Ausland zu starten. Da ist es ein tolles Gefühl, mal ein Rennen bei Heimkulisse zu fahren», freute sich Müller. Seit sieben Jahren ist er nun im Kanusport aktiv, und er hat ehrgeizige Ziele: Er will Juniorenweltmeister werden. Doch jedes Jahr gibt es auch Teilnehmer, die noch nie in einem Kanu gesessen sind und trotzdem die 21 oder 42 Kilometer wagen. Roman Gertsch (23) aus Buochs gehört fast zu dieser Kategorie. Er war vor zwei Jahren zum letzten Mal mit dem Kajak auf dem See und absolvierte am Samstag mit seinem Bruder Jan Gertsch den Halbmarathon im Zweierkajak. «Es war eine tolle Erfahrung! Wir waren schneller als erwartet, aber es war auch richtig anstrengend», erzählte der Sportstudent rückblickend. Zudem hätte er nun die Hände voller Blasen.

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