BUOCHS: Landrat entscheidet über das Ambauenwehr

Wenn der Nidwaldner Landrat in zwei Wochen Ja sagt, kann die jahrelange Pendenz Ambauenwehr erledigt werden.

Drucken
Teilen
Beim Ambauenwehr soll ein Umgehungsgewässer für Fische erstellt werden. (Archivbild Fabian Fellmann/Neue NZ)

Beim Ambauenwehr soll ein Umgehungsgewässer für Fische erstellt werden. (Archivbild Fabian Fellmann/Neue NZ)

Ein Rechtsstreit, der in den Neunzigerjahren begann, ist zu Ende. Nun beginnt die letzte Phase – die Neugestaltung des Ambauenwehrs in Buochs, rund 600 Meter oberhalb der Einmündung der Engelbergeraa in den See. Kanton und Besitzer Samuel Zgraggen, der dort die Wasserkraft zur Stromproduktion nutzt, sind sich über die künftige Nutzung einig. Das letzte Wort hat nun der Nidwaldner Landrat.

Vors Parlament muss das Geschäft, weil der Landrat für Wasserbauprojekte zuständig ist. Für das Vorhaben muss Land von der Genossenkorporation Buochs gekauft werden. Das Land wird im Baurecht abgegeben. 797 Quadratmeter sind nötig, um das geplante Umgehungsgewässer für die Fischwanderung erstellen zu können. Die Fische machen nach dem Ausbau eine Schlaufe ums Ambauenwehr.

Am 17. September könnte die Auseinandersetzung beendet sein
Für das Projekt wird mit Kosten von 425'000 Franken gerechnet. Daran beteiligen sich Wehreigentümer Zgraggen (95'000 Franken) und der Bund (170'000 Franken). Netto bleiben dem Kanton somit Kosten von 160'000 Franken.  Das Geschäft wird am 17. September vom Landrat behandelt. Damit würde ein Schlussstrich unter eine jahrelange Auseinandersetzung gezogen. In letzter Instanz hatte das Bundesgericht im November 2006 bestätigt, dass Samuel Zgraggen ein so genanntes «ehehaftes Recht» hat, das Wasser rund neun Monate zu nutzen.

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Nidwaldner Zeitung.