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BUOCHS: Malen ist ihre Passion

Silvia Zimmermann entdeckte vor über 20 Jahren das Malen. Seither hat diese Freizeitbeschäftigung die heute 85-Jährige nicht mehr losgelassen.
Sepp Odermatt
Silvia Zimmermann bei der Arbeit an einem ihrer Werke. (Bild: Sepp Odermatt (Buochs, 24. April 2018))

Silvia Zimmermann bei der Arbeit an einem ihrer Werke. (Bild: Sepp Odermatt (Buochs, 24. April 2018))

Sie ist 85 Jahre alt und sprüht vor Energie und Lebensfreude: Silvia Zimmermann. Die gebürtige Urnerin wohnt seit 1954 in ­Buochs und ist heute schon zweifache Urgrossmutter. Ihr Hobby und ihre grosse Leidenschaft ist das Malen. Die rüstige Rentnerin stellt derzeit im Café «Piccadilly» in Buochs aus. Deshalb haben wir sie trotz Zurückhaltung und Bescheidenheit besucht und mit ihr über ihr Hobby gesprochen.

Silvia Zimmermann, wie sind Sie zum Malen gekommen?

Nach 40 Jahren Tätigkeit hat unser Sohn das Coiffeur-Geschäft übernommen. Da wollte ich nicht, dass es mir plötzlich langweilig wird. Im Jahr 1995 habe ich mit einer Nichte zusammen einen Malkurs besucht und merkte bald, dass mir diese Freizeitbeschäftigung grosse Freude bereitet. Zuerst malte ich Aquarellbilder, danach versuchte ich es mit Acrylfarben auf Leinwand. Das gefiel mir besser.

In Ihrer Wohnung sind einige Ihrer Bilder aufgehängt und ganz viele Werke stehen unberührt in einem Regal. Woher nehmen Sie die Kraft, im hohen Alter noch so viel zu leisten?

Ich bin ein aktiver Mensch und profitiere glücklicherweise von meiner guten Gesundheit. Bis zum achtzigsten Lebensjahr bin ich Ski gefahren und auch heute wandere ich noch sehr gerne. In den Bergen finde ich Erholung und Kraft. Ich begegne auch mit grossem Respekt jungen Menschen, mit denen ich mich unterhalten kann.

Werden Sie also von der Natur inspiriert?

Ja, genau. Ich halte die Augen offen, sehe etwas, das mir gefällt, und schon habe ich ein Motiv für ein Bild. Das kann eine Landschaft sein, eine Blume oder auch ein Gedanke, der mich anregt zu malen.

Sie malen selten Menschen oder Tiere. Aber da sehe ich ein spezielles Bild von einer Frau mit Hut. Wie ist dieses Bild entstanden?

In einem Geschäft sah ich eine besondere Weinflasche, auf deren Innenseite der Etikette eine Frau abgebildet war. Dieses Bild hatte mich angesprochen und auf die Idee gebracht, ein Gemälde mit einer ähnlichen Frau zu schaffen. Die meisten Menschen hätten sich wahrscheinlich eher für den Wein interessiert, mir aber war das Bild wichtiger.

Unter Ihren Bildern findet man auch moderne Kunst mit spannenden Farbkompositionen. Hat sich Ihr Stil im Verlauf der Zeit verändert?

Ich bin ja keine ausgebildete Künstlerin. Ich habe mich im Selbststudium mit Büchern weitergebildet oder mit Kolleginnen ausgetauscht. Dadurch habe ich neue Techniken kennen gelernt, und es sind etwas andere Bilder entstanden.

Interview: Sepp Odermatt

redaktion@nidwaldnerzeitung.ch


Hinweis

Die Bilder von Silvia Zimmermann sind noch bis Mitte Juni im Café «Piccadilly» in Buochs zu sehen.

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