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Buochs muss oberhalb des Dorfbachs eine Fläche sperren

Der Zahn der Zeit nagt am Kanal des Dorfbachs in Buochs. Weil die Tragfähigkeit nicht mehr gewährleistet ist, musste nun ein kurzer Abschnitt aus Sicherheitsgründen gesperrt werden.
Oliver Mattmann
Die Schäden an der Kanaldecke sind unübersehbar. (Bild: PD)

Die Schäden an der Kanaldecke sind unübersehbar. (Bild: PD)

Im Zuge der periodischen Inspektion wurde im Vorjahr festgestellt, dass sich Abschnitte des bestehenden Kanals vom Dorfbach im Bereich der Kantonsstrasse in schadhaftem bis schlechtem Zustand befinden. Der Buochser Gemeinderat beauftragte daraufhin Spezialisten, den Zustand im gesamten Perimeter entlang der Dorfstrasse bis zum Melchior-Wyrsch-Denkmal zu erfassen, die vorhandenen Schäden zu beurteilen und daraus entsprechende Massnahmen zu erarbeiten.

Bei diesen Untersuchungen habe sich nun gezeigt, dass der Zahn der Zeit am rund 160 Meter langen, vor rund 60 Jahren erstellten Kanal des Dorfbaches auch anderswo genagt hat. Die Feuchtigkeit habe der Betondecke vor allem im oberen Teil arg zugesetzt, wie der Gemeinderat auf seiner Webseite schreibt. Gleich unterhalb des Melchior-Wyrsch-Denkmals wurde der Zustand der Kanaldecke auf einer Länge von rund acht Metern als kritisch beurteilt. «Der Beton ist auf der Unterseite abgeplatzt, nur 15 Zentimeter dick und auch die Armiereisen sind angerostet», sagt Gemeinderat Adolf Scherl auf Anfrage.

Aufgrund der mangelhaften Betonqualität und der geringen Deckenstärke sei dieser Abschnitt seit Dienstagnachmittag abgesperrt. «Würde zum Beispiel ein Kran dort abgestellt, könnte der Betondeckel einbrechen», veranschaulicht Scherl das gegenwärtige Risiko.

Die Sanierung des eingedolten Dorfbaches im oberen Bereich müsse priorisiert angegangen werden, so der Gemeinderat. Dabei soll der Kanal ab dem Spritzenhaus temporär geöffnet und die schadhafte Betondecke ersetzt werden. Während der Bauzeit werden die öffentlichen Parkplätze zum Teil nicht nutzbar sein, die Zufahrt zur privaten Liegenschaft könne jedoch jederzeit sichergestellt werden, versichert Adolf Scherl.

Abschnitt soll als Ganzes saniert werden

Abgesehen von den acht Metern drängen sich auf der restlichen Länge im oberen Bereich keine raschen Massnahmen auf, dennoch geht der Gemeinderat davon aus, den Kanal auf dem ganzen Teilbereich von knapp 60 Metern bis zum Spritzenhaus auf einmal zu sanieren. «So können die durchgehende Qualität der neu zu erstellenden Betonplatte sichergestellt und Kosten optimiert werden», hält Scherl fest. Diese Arbeiten sollen 2019 ausgeführt werden, wobei das Projekt nun erst erarbeitet und genehmigt werden muss.

Die Sanierung des unteren Kanalbereichs im Abschnitt Restaurant Hirschen bis zum Dorfplatz werde eher 2020 oder später folgen, da der Zustand über weite Strecken noch passabel ist und keine Synergien mit dem oberen Bereich möglich sind.

Dieser kritische Abschnitt unterhalb des Melchior-Wyrsch-Denkmals ist mit Steinblöcken und Pylonen abgesperrt. (Bild: Corinne Glanzmann (Buochs, 18. Juli 2018))

Dieser kritische Abschnitt unterhalb des Melchior-Wyrsch-Denkmals ist mit Steinblöcken und Pylonen abgesperrt. (Bild: Corinne Glanzmann (Buochs, 18. Juli 2018))

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