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BUOCHS: Regierung unterstützt das Areal Fadenbrücke

1,5 Millionen Franken aus der Kantonskasse sollen an die Erschliessung des Gebiets Fadenbrücke fliessen. Die Nidwaldner Regierung legt dem Landrat einen entsprechenden Antrag vor.
Neben der bestehenden Holzbrücke soll rechts eine weitere Brücke und die Strasse dazu gebaut werden. (Bild: Visualisierung: PD)

Neben der bestehenden Holzbrücke soll rechts eine weitere Brücke und die Strasse dazu gebaut werden. (Bild: Visualisierung: PD)

Das Gebiet Fadenbrücke in Buochs ist im kantonalen Richtplan als Entwicklungsschwerpunkt für Industrie- und Gewerbezwecke vorgesehen. Neue Unternehmen sollen sich ansiedeln und bereits bestehende Betriebe sich weiterentwickeln können. Die heutige Erschliessung des Areals ist für die geplante Nutzungsintensivierung allerdings nicht mehr ausreichend. Die bestehende, einspurige Fadenbrücke hat eine maximale Nutzlast von acht Tonnen und ist auf eine Fahrzeughöhe von 3,8 Metern beschränkt. Es bestehen daher Nutzungseinschränkungen für Industrie sowie für die Landwirtschaft. Der zu erwartende Verkehr übersteigt die Kapazität der bestehenden Brücke.

Deshalb soll ab der Kantonsstrasse, nordöstlich der bestehenden Erschliessung Fadenbrücke, eine zusätzliche Strasse mit einer neuen Brücke über die Engelberger Aa erstellt werden (wir berichteten). Im Einmündungsbereich in die Kantonsstrasse wird ein Kreisel realisiert. Die einspurige Holzbrücke bleibt für die Nutzung durch den Langsamverkehr bestehen.

Regierung unterstützt Gesuch der Gemeinde

Für das Projekt wird mit Gesamtkosten von 4,5 Millionen Franken gerechnet. Der Kostenteiler sieht vor, dass davon die Gemeinde Buochs sowie die Genossenkorporation Buochs als Grundeigentümerin der neu geplanten Industrieflächen je 1,5 Millionen Franken übernehmen.

Mit Beschluss vom 29. September des vergangenen Jahres ersuchte die Gemeinde Buochs den Kanton, sich ebenfalls mit 1,5 Millionen Franken an den Kosten zu beteiligen. Wie der Nidwaldner Regierungsrat nun mitteilt, unterstützt er dieses Gesuch. Das Gebiet Fadenbrücke sei namentlich aufgrund der Anbindung an den Flugplatz Buochs und den damit verbundenen Wettbewerbsvorteilen anziehend für neue Betriebe. Die massvolle Entwicklung des Gebiets Buochs Fadenbrücke generiere zusätzliche Arbeitsplätze sowie Steuereinnahmen und werde die Wirtschaftskraft des Kantons Nidwalden weiter stärken, hält die Regierung weiter fest. «Damit dies möglich wird, ist die neue Erschliessung, welche auch die Zufahrt von grösseren Lastwagen, landwirtschaftlichen sowie mit der Aviatik verbundenen Fahrzeugen zulässt, erforderlich.» Weil es sich dabei um ein kantonal bedeutendes Interesse handle, sei die beantragte Erschliessungshilfe gerechtfertigt.

Über die Zusicherung des Kantonsbeitrags wird der Landrat am 9. Mai dieses Jahres entscheiden. Bedingung eines allfälligen Kantonsbeitrags ist, dass auch die Genossenkorporation Buochs sowie die Gemeinde Buochs je einen Anteil in der gleichen Höhe von 1,5 Millionen Franken beschliessen. (pd/red)

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