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BUOCHS: Rund um den Flugplatz sind einige Projekte im Gang

Der Infoabend zu aktuellen Themen stiess auf Interesse. 2018 wird über den Werkhof abgestimmt.
Sepp Odermatt
Der ehemalige Militärflugplatz in Buochs. (Bild: Keystone/Sigi Tischler)

Der ehemalige Militärflugplatz in Buochs. (Bild: Keystone/Sigi Tischler)

«Rund 130 Anwesende! Das hätte ich nicht erwartet. Der grosse Aufwand hat sich gelohnt», äusserte sich eine sichtlich zufriedene Gemeindepräsidentin Helene Spiess nach dem Informationsabend «Aktuelles aus Buochs». Im Mittelpunkt stand der Flugplatz. Regierungsrat Alfred Bossard informierte über die Beteiligung des Kantons von 50 Prozent an die Basisinfrastruktur des Flugplatzes, über die am 26. November abgestimmt wird. Er betonte, dass es nicht um Anzahl Flugbewegungen, Flugzeiten, ökologischen Ausgleich oder um die Herdernstrasse gehe, sondern um das viel wichtigere volkswirtschaftliche Interesse des Kantons.

Josef Bucher zeigte als Geschäftsführer die Wichtigkeit des Flugplatzes aus Sicht der Genossenkorporation Buochs auf. Er berichtete über das Baurechts­gesuch für eine neue Strukturbauhalle im südlichen Teil des Flugplatzgeländes, in der Nähe der Fadenbrücke. Über einen entsprechenden Antrag wird an der Genossengemeinde von übermorgen Mittwoch abgestimmt.

Drei Körperschaften teilen sich die Kosten

Über die Erschliessung des Flugplatzes berichtete Gemeinderat Joël Odermatt. Er betonte, dass diese keinen Zusammenhang mit der vieldiskutierten Abstimmung Ende November hat. Verschiedene Studien hätten ergeben, dass eine neue Brücke neben der alten Fadenbrücke – verbunden mit einem Kreisel an der Stanser­strasse – die beste Lösung sei. Die 4,5 Millionen Franken sollen zu je einem Drittel von Kanton, Genossen und Gemeinde getragen werden.

Weiteres Thema war der Werkhof. Dieser entspricht seit Jahren nicht mehr den Bedürfnissen eines gut organisierten und sicheren Betriebes. Gemeinde­vizepräsident Werner Zimmermann stellte das Projekt für einen Neubau an der Flurhofstrasse vor. Studien hätten gezeigt, dass ein Umbau des Gebäudes am Seeplatz 10 zu wenig effizient wäre. Am 4. März 2018 wird über das Projekt, das rund 2,7 Millionen Franken kostet, abgestimmt.

Selbstständiges Wohnen im Alter geplant

Und wie weit ist die Planung für ein neues Alterszentrum? Zu dieser Frage gab Genossenpräsident Stefan Barmettler Auskunft. Geplant seien kleinere, bezahlbare Mieteinheiten für selbstständiges Wohnen in unmittelbarer Nähe des bestehenden Heims. Sechs Architekturbüros werden bis Mitte Dezember ihre Wettbewerbsarbeiten einreichen, und im Januar 2018 werde das Siegerprojekt erkoren. Im Anschluss an die Referate ging der Gemeinderat auf verschiedenste Anliegen aus der Bevölkerung ein.

Sepp Odermatt

redaktion@nidwaldnerzeitung.ch

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