BUOCHS: Sie gehen hoch hinaus mit ihren Eigenbauten

63 Piloten mit ihren selbst gebauten Flugzeugen trafen sich am Wochenende. Einer davon hat schon drei Flugzeuge gebaut – nicht ganz freiwillig.

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Yvar Vonlanthen, einer der Teilnehmer am Fliegertreffen. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

Yvar Vonlanthen, einer der Teilnehmer am Fliegertreffen. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

Auf dem Flugplatz Buochs bot sich am Wochenende eine wahre Augenweide für alle Flugzeugfreaks. 63 selbst gebaute Kleinflugzeuge konnten aus der Nähe bewundert und bestaunt werden und mit deren Piloten gesprochen und gefachsimpelt werden. Vom einsitzigen, offenen Flugzeugtypen mit VW-Käfer-Motor bis zum schnittigen Zwei- oder Viersitzer mit Einziehfahrwerk waren die unterschiedlichsten Flugzeugtypen präsent. Eine Jury prämierte die besten und originellsten Eigenbauten. So gab es einen «Prix d?élégance» für das eleganteste Flugzeug, eine VK-30 mit Turbinenantrieb. «Eine Ausnahmeerscheinung in unserer Szene und auch sehr anspruchsvoll zum Bauen», begründete die Jury ihren Entscheid.

Weniger kamen als erwartet
Jedes Jahr veranstaltet der Verein der Flugzeug-Eigenbauer, die Experimental Aviation of Switzerland (EAS), dieses Fliegertreffen, heuer zum ersten Mal in Buochs. Die Bilanz sei durchaus positiv, was den Standort betreffe, meint Alfons Hubmann, Vizepräsident der EAS. Die Lage des Flugplatzes und die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen seien optimal. Pech hatten die Fliegerfreunde mit dem Wetter. Am Freitag konnte wegen des schlechten Wetters nicht gelandet werden. Darum mussten die Landungen auf Samstag verschoben werden. Viele Piloten blieben der Veranstaltung darum ganz fern. Statt der erwarteten 100 nahmen 63 teil. Von diesen traten einige am selben Tag den Heimflug wieder an, 40 übernachteten in Buochs, und zwar nicht alle in Hotels. Einige hatten sich quasi unter dem Flügel ihrer Maschine ihr Zeltlager errichtet.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.