BUOCHS: Sportclub reagiert auf Vandalenakte

Das Kunstrasenfeld ist nicht mehr frei zugänglich. Es wurde immer wieder Zielscheibe von Zerstörungswut.

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Abgeschlossen: das Kunstrasenfeld in Buochs.

Abgeschlossen: das Kunstrasenfeld in Buochs.

Total zertrümmerte Plastikhauben bei den Ersatzbänken mit einer Schadenssumme von rund 4500 Franken, Brandlöcher im Kunstrasen, durchgeschnittene Goalnetze, gestohlene oder abgebrochene Eckfähnchen: Die 1,15 Millionen Franken teure Kunstrasenanlage des Sportclubs Buochs wurde im vergangenen Jahr immer wieder Opfer blinder Zerstörungswut.

Präsident Ernst von Büren weiss auch von Leuten, die mit dem Velo auf dem Rasen herumfuhren, von Kaugummis, die man mühsam vom Rasen abkratzen musste oder von ausgeschüttetem Eistee, der die Poren des Kunstrasens verklebte, mit der Folge, dass das Wasser nicht mehr richtig ablaufen konnte.

«Mühsam war es jeweils auch, PET-Flaschen, Zigarettenstummel oder anderen Unrat wegzuräumen, der am Wochenende von Familien oder Jugendlichen hinterlassen wurde. 6200 Franken beträgt der Schaden. Geld, das wir als Verein selber aufbringen müssen. Das ärgert mich, wir könnten den Betrag sinnvoller investieren, zum Beispiel in unserer Juniorenabteilung», sagt Ernst von Büren.

Nun hat der SC-Buochs als Betreiber der Anlage genug. «Betreten verboten» steht nun beim Eingang des Kunstrasens. Er ist abgeschlossen. Damit wird das Betreten ausserhalb des Trainings- und Schulbetriebes für alle untersagt. Schulklassen und Vereine dürfen den Rasen auf Voranmeldung und unter Aufsicht benutzen. Zur privaten Nutzung steht die Rasenfläche beim Beachfeld zur Verfügung.

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