BUOCHS: Variantendiskussion über den Flugplatz

Ende August haben sich der regierungsrätliche Projektausschuss Flugplatz und die involvierten Korporationen zu einer Kickoff-Sitzung zur Variantendiskussion getroffen. Dabei einigten sich die Parteien über die Projektorganisation sowie das weitere Vorgehen.

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Über den Flugplatz in Buochs wird nun wieder diskutiert. (Bild: Geri Wyss /  Neue NZ)

Über den Flugplatz in Buochs wird nun wieder diskutiert. (Bild: Geri Wyss / Neue NZ)

Nachdem im Dezember 2013 die Kaufverträge zwischen dem Bund und den Genossenkorporationen rund um die frei werdenden Flächen auf dem Flugplatz Buochs unterzeichnet wurden, haben der Regierungsrat und die Korporationen im April 2014 gemeinsam ein externes Beratungsunternehmen mit der Moderation einer Variantendiskussion beauftragt. Ende August 2014 startete nun eine nächste wichtige Phase im Flugplatzprojekt. Im Rahmen einer Kickoff-Sitzung erörterten und definierten der regierungsrätliche Projektausschuss und die involvierten Korporationen Buochs, Ennetbürgen und Stans die notwendige Projektorganisation, das weitere Vorgehen sowie den Einbezug der verschiedenen Ansprechgruppen. Die Kickoff-Sitzung wurde durch das beauftragte Beratungsunternehmen moderiert, welches auch die weiteren Schritte begleiten soll.

Evaluation einer breit abgestützten Bestvariante

Anlässlich der Sitzung hielten beide Parteien fest, dass für sie weder die Aufhebung des Flugplatzes noch die Etablierung eines Regionalflugplatzes eine Option darstelle. Auf dieser Basis sollen nun in einem ersten Schritt gemeinsame Ziele definiert und eine breite Auslegeordnung mit verschiedenen Flugplatzvarianten erarbeitet werden. Dabei sollen die künftige Nutzung sowie die Möglichkeiten für die Ausgestaltung des Flugplatzes und die Anordnung der Flächen aufgezeigt werden. Im Rahmen dieser Variantendiskussion werden die verschiedenen Vorstellungen der Parteien betreffend die künftige Gestaltung und Ausrichtung des Flugplatzes diskutiert und konsolidiert. In einem zweiten Schritt werden die Varianten detailliert bearbeitet und mittels transparenter Bewertungskriterien nachvollziehbar bewertet. Ziel dieses Variantenstudiums ist es, eine breit abgestützte Bestvariante abzuleiten, die dann die Basis für die Erarbeitung aller weiterer notwendigen Studien und Unterlagen für die künftige Nutzung des Flugplatzes darstellt.

Mitwirkungsveranstaltung mit den betroffenen Ansprechgruppen

Am Ende dieser Projektphase soll, unter Einbezug der direkt betroffenen Akteure, eine Auslegeordnung verschiedener Varianten vorliegen, welche dann anlässlich einer Mitwirkungsveranstaltung weiteren Ansprechgruppen und interessierten Kreisen vorgestellt wird.

pd/shä