BUOCHS: Von der schwärzesten Nacht in Buochs

Am 6. Dezember erscheint ein neues Buch. Hauptthema: das Buochserhorn, die Katastrophen, die von ihm kamen und was dagegen getan wurde.

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Roland Barmettler (70) mit den neuen Buch «Naturgewalten am Buochserhorn». (Bild Rosemarie Berlinger)

Roland Barmettler (70) mit den neuen Buch «Naturgewalten am Buochserhorn». (Bild Rosemarie Berlinger)

Es geschah am 23. Juli 1764 in Buochs nach einem grossen Unwetter: Elf Personen kommen ums Leben, elf Bauernhäuser und acht Ställe werden komplett zerstört, weitere Häuser schwer beschädigt. Die Naturgewalten schlagen eine drei Hektaren grosse Bresche ins Buochserhorn, Geröll und Schlamm verwüsten das Dorf. Ein Gemälde von Kunstmaler Johann Melchior Wyrsch aus demselben Jahr hält die Schreckensnacht auf eindrückliche Art fest.

Genau 250 Jahre später gibt die Genossenkorporation ein Buch heraus. Hauptautor ist der 70-jährige pensionierte Coiffeur Roland Barmettler aus Buochs. Schon immer war das Schreiben eine seiner unzähligen Freizeitbeschäftigungen.

Das vorliegende Buch «Naturgewalten am Buochserhorn» ist jedoch sein erstes Werk. Beschrieben werden in sieben Kapiteln die Ereignisse am Nordhang des Berges. Hauptsächlich aber geht es um die Geschichte der Ribi-Verbauungen.

Rosemarie Bugmann