BUOCHS: Wie viele Tote liegen in diesem See?

Gut möglich, dass die Suchmannschaften im Seebecken vor Buochs Leichen finden, mit denen sie nicht gerechnet haben.

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Taucher suchen vor Buochs nach den ertrunkenen Kinder. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Taucher suchen vor Buochs nach den ertrunkenen Kinder. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Die Suche nach den beiden vermissten Kindern hält Medien, Polizei und Rettungskräfte seit zwei Wochen auf Trab. Weit weniger spektakulär war die Suche nach den zwei verschwundenen Frauen vor ein paar Jahren.

Eine damals 69jährige Engländerin Phyllis Margaret etwa weilte im August 2007 zusammen mit ihrer Tochter in Buochs in den Ferien. Am 27. August entfernte sich die, unter alzheimer-ähnlichen Symptomen leidende Frau, unbemerkt aus der Wohnung. Seither fehlt von ihr jede Spur.

«Es ist anzunehmen, dass sie in die neben dem Haus vorbeiführende Engelberger Aa oder in den nahen See gefallen ist», sagt Jörg Wobmann, Leiter der Nidwaldner Kriminalpolizei.

Nicht immer behält der See seine Opfer für immer. Vor knapp zwei Jahren fanden Sporttaucher vor Hergiswil am See ein Skelett. Es waren die Überreste einer 52-jährigen Frau aus Hergiswil, die seit 15 Jahre als vermisst galt.

Niklaus Wächter

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der «Zentralschweiz am Sonntag».