BUOCHS: Zwei Tage, zehn Bands, viele Gäste, null Kühe

Zweite Auflage des Open Air Saitesprung hoch oben am Berghang in Buochs: mit lauter tollen Bands und ausgelassener Stimmung.

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Die einheimische Band Schmutzpartikel mit Sänger Pius Bucher (links) und Matthias Barmettler (Posaune). (Bild Oliver Mattmann/Neue NZ)

Die einheimische Band Schmutzpartikel mit Sänger Pius Bucher (links) und Matthias Barmettler (Posaune). (Bild Oliver Mattmann/Neue NZ)

Arnold von Winkelried mit dem Mikrofon in der Hand und Bruder Klaus mit Gitarre und Victory-Zeichen luden auf den Plakaten zum zweiten Open Air Saitesprung oberhalb von Buochs auf dem ehemaligen Bauerngut Ober Obfuhr ein. Trotz garstigem Wetter folgten am Freitag und Samstag Hunderte Musik- und Open-Air-Freunde dem Ruf der beiden grossen Männer, beziehungsweise der Einladung von Hauptinitiant und Organisator Pius Bucher.

Lauter tolle Bands
Bereits am Freitag reisten rund 600 Gäste per Shuttlebus zum Festival an. Und am Samstag, als das Wetter noch schlechter und die Temperaturen noch tiefer waren, waren es fast nochmals so viele. Sie alle hatten sich richtig entschieden. Die zehn Konzerte boten einige Überraschungen: viel Party und noch mehr Vergnügen über eine grosse stilistische Bandbreite und ohne einen einzigen Durchhänger. Ausschliesslich tolle Bands, was an solch kleinen Festivals keine Selbstverständlichkeit ist.

Pius Bucher, der selber in der Band Schmutzpartikel singt und Gitarre spielt, meinte zum Programm: «Bei unseren Auftritten lernen wir immer wieder andere Bands kennen. Diejenigen, die uns gut gefallen, haben wir für Buochs engagiert.» Oder anders gesagt: zu Pius Bucher nach Hause, denn der Ort der Austragung war gleichzeitig der Wohnort von Pius und seinen Eltern.

Sie spielten auf der Bühne vor dem Gaden: Kombos wie die Hartmetaller Aggressive Sound Painters aus Zürich, die kompakte Funkband Starch aus St. Gallen, der Basler Singer/Songwriter Baum und am Samstag zum Abschluss der sagenhaft gute Reggae-Sänger Phenomden aus Zürich.

Christian Hug

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.