BUOCHS/DALLENWIL: Unwetter: Nidwalden zahlt für Notfallplanung

Die Gemeinden Buochs und Dallenwil erhalten vom Kanton Nidwalden Beträge für verschiedene Hochwasser-Schutzmassnahmen.

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Damit bei einem Seehochstand wie hier im August 2005 in Buochs rechtzeitig reagiert werden kann, erhält die Gemeinde Geld. (Archivbild Oliver Mattmann/Neue NZ)

Damit bei einem Seehochstand wie hier im August 2005 in Buochs rechtzeitig reagiert werden kann, erhält die Gemeinde Geld. (Archivbild Oliver Mattmann/Neue NZ)

Notfallplanungen sind wichtig, damit die Gefahrenprävention sowie die Führung im Falle eines Ereignisses gut funktionieren. Wie die Staatskanzlei Nidwalden mitteilt, können Menschen und Dinge durch Massnahmen wie Frühwarnung oder die Sperrung gefährdeter Gebiete geschützt werden.

Bereits im November 2005 hat der Nidwaldner Regierungsrat als Reaktion auf die Unwetter im gleichen Jahr die Erarbeitung von solchen Notfallplanungen veranlasst. Nun beteiltigt sich der Kanton an den entsprechenden Umsetzungsmassnahmen.

Seehochstand in Buochs, Lawinen in Dallenwil
Zusammen mit Fachleuten des Kantons, der Nidwaldner Sachversicherung (NSV) sowie unter Beizug externer Experten hat die Gemeinde Buochs die Notfallplanung Seehochstand umgesetzt. Der Kanton Nidwalden leistet dazu einen Beitrag von rund 21'600 Franken an die Gesamtkosten dieses Pilotprojektes.

In der Gemeinde Dallenwil herrscht im Winter von Gräben am Stanserhorn eine Lawinengefahr. Diese hat in den letzten Jahren immer wieder zur Schliessung der Wiesenbergstrasse geführt. Laut Staatskanzlei will die Notfallplanung Lawinen Dallenwil dieser Problematik begegnen, Fachleute des Kantons sowie externe Experten haben mit Gemeindebehörden die Notfallplanung erstellt. Der Kanton leistet einen Beitrag an die Umsetzungskosten von rund 12'000 Franken.

ana