Buochser Flugplatzdossier bleibt heisses Eisen

Parteipolitische Profilierung wirft die FDP der SVP vor: Zu spät und unüberlegt habe Letztere eine Flugplatzvariante ins Feld geführt. Die Regierung will Nägel mit Köpfen machen.

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In die Nähe der Pilatus-Flugzeugwerke: Da soll der Flugplatz hin, findet die SVP. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

In die Nähe der Pilatus-Flugzeugwerke: Da soll der Flugplatz hin, findet die SVP. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

Einen «massvollen Flugbetrieb» forderte die SVP Nidwalden jüngst im Zusammenhang mit dem Flugplatzdossier Buochs. Die Variante der SVP sieht vor, den Flugplatzperimeter von 1,3 Quadratkilometer auf 400'000 bis 500'000 Quadratmeter zu verkleinern und in den nördlichen Teil des heutigen Flugplatzes – nach Ennetbürgen an den Fuss des Bürgenberges – zu verschieben. Die Regierung favorisiert dafür den östlichen Teil des Gebietes Faden, welches der Bund zum Verkauf anbietet.

Als heisse Luft und «gefährliches Spiel» verbucht die FDP Nidwalden den Vorschlag der SVP und stellt sich hinter den regierungsrätlichen Ausschuss. Bis Ende Jahr soll eine Lösung aufs Papier, sonst verfällt das Angebot der Bundes.

Christoph Riebli

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