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Buschi & Anni sorgen für Feierlaune in Stans

Am Samstag wurde im Chäslager getanzt und gesungen, was das Zeug hält. Die Nidwaldner Band Buschi & Anni setzte für die Plattentaufe ihres neuen Albums «Pequod» auf ein Heimspiel.
Carina Odermatt
Mit der Zerlegung eines Pottwals aus Styropor, in dessen Körper die Neue CD «Pequod» verborgen war, wurde der feierliche Akt der Plattentaufe von Buschi & Anni vollzogen. (Bilder: André A. Niederberger ( Stans, 3.November 2018))

Mit der Zerlegung eines Pottwals aus Styropor, in dessen Körper die Neue CD «Pequod» verborgen war, wurde der feierliche Akt der Plattentaufe von Buschi & Anni vollzogen. (Bilder: André A. Niederberger ( Stans, 3.November 2018))

Tonic Water, Gin, Eiswürfel und einen Zitronenschnitz: All das braucht es für einen guten Gin Tonic. Je nach Geschmack kann die Zitrone auch mit Limette, Gurke oder frischen Kräutern ersetzt werden. So vielfältig die Zutaten für den edlen Drink sind auch die musikalischen Einflüsse, die in Buschi & Annis selbst ernanntem Musikstil «Gin Folk» zusammenfliessen.

Die lüpfige Musik für alle Tanzbegeisterten wird ergänzt durch ruhigere, fast melancholische Songs für Träumer. Auch auf sprachliche Diversität setzt die Band: Sie texten auf Englisch, Französisch und «Buirädeytsch». Die wichtigste Zutat ihrer Musik ist der irische Folk, der ihren Konzerten das Pub-Feeling verleiht.

Buschi & Anni bei ihrem Auftritt im Chäslager.

Buschi & Anni bei ihrem Auftritt im Chäslager.

Dass Buschi & Anni inzwischen fest in der Nidwaldner Kulturszene verankert sind, wurde bei ihrer Plattentaufe im Chäslager deutlich. Das Publikum kannte die Songs ihres Albums «Gin Folk», die sie zum Einwärmen spielten, und sang kräftig mit. Für Stimmung gleich zu Beginn sorgte auch die Vorband Hendricks the Hatmaker. Mit ihrem akustischen Folk-Punk heizten sie kräftig ein.

Das Album ist von Moby Dick inspiriert

Seit zehn Jahren bereichern die Nidwaldner Simi Käslin (Schlagzeug), Sämi Locher (Gesang, Klavier, Gitarre, Handorgel und Mandoline), Domi Flaig (Gitarre, Gesang, Mandoline, Banjo und Bass) und David Bucher (Bass, Gesang und Gitarre) die Schweizer Musikszene. Seit dem Erfolg ihres ersten Albums vor zwei Jahren konnte die Band auf über 50 Konzerten in der Schweiz spielen. Trotzdem fühlen sie sich noch stark mit Nidwalden verbunden: «Im Chäslager aufzutreten ist fast wie ein Heimspiel, wir kennen viele Gesichter hier», erzählte David Bucher, und Simi Käslin schwärmte: «Das Konzert hat richtig Spass gemacht. Das Publikum war super!»

Bis vor einem Jahr noch als Matrosen unterwegs, haben die Bandmitglieder das Schiff inzwischen geankert und das Leben an Land aufgenommen. Doch so ganz lässt sie das Meer trotzdem nicht los. So trägt ihr neues Album den Namen «Pequod», nach dem Walfangschiff, auf dem der Kapitän Ahab in Herman Melvilles Roman den Pottwal Moby Dick jagt. Ismaël, dem einzigen Überlebenden auf dem Schiff, hat die Band auch den ersten Song des neuen Albums gewidmet.

In einem feierlichen Akt wurde der im Chäslager von der Decke hängende Moby Dick aus Styropor doch noch «geschlachtet», und «Pequod» fiel aus seinem Bauch. Papierschnipsel flogen, das Album war getauft.

«Die neuen Songs sind sehr cool»

Fabian Berlinger (26) kennt Buschi & Anni schon seit Beginn ihrer Karriere. «Ich habe ihr erstes Album auf und ab gehört und auch die neuen Songs sind sehr cool», schwärmte der Buochser. Er habe die Band sogar schon zweimal für einen Event engagiert. «Am besten gefallen mir die Lieder auf Dialekt.»

Zu den ganz grossen Fans gehört auch Fabian Kündig (35) aus Stans. «Ich bin immer wieder überrascht, wie gut Sämi Locher stimmlich rüberkommt. Und die Gitarristen finde ich sowieso unterbewertet», stellte er klar. «Jetzt mal im Ernst: Liefe mehr Musik von Buschi & Anni im Radio, dann würde ich wieder lieber Radio hören.»

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