Cabrio-Bahn: «Ein echter Knüller»

Grosse Ehre für die Cabrio-Bahn: Sie gewinnt den «Milestone Tourismuspreis» in der Hauptkategorie «Herausragendes Projekt». Die drei anderen Zentralschweizer Projekte gingen leer aus.

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Sie haben allen Grund zur Freude: Bahndirektor Jürg Balsiger, Marketingleiterin Fabienne Huber und Ingenieur Reto Canale (von links) (Bild: PD)

Sie haben allen Grund zur Freude: Bahndirektor Jürg Balsiger, Marketingleiterin Fabienne Huber und Ingenieur Reto Canale (von links) (Bild: PD)

Im Kursaal in Bern wurde am Dienstagabend der Milestone Tourismuspreis 2012 verliehen. Der laut den Veranstaltern wichtigste Preis der Branche ist mit insgesamt 33'000 Franken dotiert und zeichnet Tourismusprojekte in den Kategorien «Herausragendes Projekt», «Nachwuchspreis», «Umweltpreis» und «Lebenswerk» aus. Der Preis wird von der «htr hotel revue» und «hotelleriesuisse» verliehen und vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO im Rahmen des Innotour-Förderprogramms unterstützt. Er steht zudem unter dem Patronat des Schweizer Tourismus-Verbands.

Schweizer Innovation

Zu den grossen Gewinnern gehörte am Dienstagabend die neue Cabrio-Bahn: Der Direktor der Stanserhorn-Bahn, Jürg Balsiger, und Ingenieur Reto Canale durften den ersten Preis für das «Herausragendste Projekt» entgegennehmen. Besonders hervorgehoben wurde, dass die Weltneuheit ein Schweizer Produkt sei: 90 Prozent der Wertschöpfung wurde in der Schweiz erbracht, mit Herstellerfirmen wie Garaventa, Fatzer, Gangloff und Frey AG. Die Jury zeigte sich denn auch begeistert: «Das Projekt Cabrio ist eine einmalige technische Innovation und ein einzigartiges Erlebnis für die Gäste – ein echter Knüller!»

Bild: Manuela Jans/Neue LZ
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Erste Fahrt am 27. Juni aufs Stanserhorn. (Bild: Keystone)
Park-Ranger bei der ersten offiziellen Fahrt. (Bild: Keystone)
Bild: PD
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Bild: Roger Zbinden/Neue NZ
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Testfahrt der Cabrio-Bahn am 11. Mai mit der neu montierten Aussichtsplattform. (Bild: Leser Richard Gander)
Im Schritttempo, Meter für Meter, zog eine kräftige Montagewinde die eine Kabine auf den Tragseilen vom Chälti zur Bergstation hinauf. (Bild: PD)
Im Schlepptau zog die Kabine dabei ihr definitives Zugseil hinterher. (Bild: PD)
Oben angekommen ist die Arbeit aber noch nicht getan: In den nächsten Tagen werden die beiden Zugseilenden zu einem einzigen Endlos-Seil verspleisst. (Bild: PD)
30.März: Ein Schwertransporter fährt mit der Gondel durch die Waldstrasse Richtung Talstatio n Chälti. (Bild: René Meier / Luzernerzeitung.ch)
Bild: René Meier / Luzernerzeitung.ch
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Bild: Markus von Rotz / Neue NZ
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Bild: Markus von Rotz / Neue NZ
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Bild: Markus von Rotz / Neue NZ
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Bild: Markus von Rotz / Neue NZ
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Zwischen dem 2. und 6. April soll die erste Kabine in Stans an das Tragseil gehängt werden. (Bild: Beat Christen, akomag)
23. März 2012: Das Goldauer Seilbahnunternehmen Garaventa baut das letzte der insgesamt vier Tragseile ein. (Bild: Beat Christen, akomag)
Die Tragseile wiegen rund 70 Tonnen... (Bild: Beat Christen, akomag)
... und haben einen Durchmesser von 66 Millimetern. (Bild: Beat Christen, akomag)
In Arth-Goldau finden derzeit die ersten Testfahrten der neuen Cabrio-Bahn statt. (Bild: Beat Christen, akomag)
15. März 2012: Die vier Bobinen reisen mit einem Spezialfahrzeug aufs Kälti - und das im Schritttempo. (Bild: Matthias Piazza / Neue NZ)
Die Ladung ist gewaltig, die das riesige Tiefladefahrzeug von der Fabrik in Romanshorn nach Dallenwil transportierte. Der Durchmesser der Kabeltrommel, der sogenannten Bobine, beträgt über 4 Meter. Auf ihr aufgerollt sind fast 2,5 Kilometer Tragseile. Gesamthaft wiegt die Ladung rund 70 Tonnen. (Bild: Matthias Piazza / Neue NZ)
Die aussergewöhnliche Fracht muss umgeladen werden... (Bild: Matthias Piazza / Neue NZ)
... vom riesigen Fahrzeug mit einem entsprechend grossen Wenderadius auf zwei kleine, gelenkige, aber ebenso robuste Fahrzeuge. (Bild: Matthias Piazza / Neue NZ)
29. Februar: Die Masten der alten Stanserhornbahn liegen auseinandermontiert beim Schützenhaus in Ennetmoos. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
16. Januar: Der Hasliberger Bruno Ming bedient mit dem Steuergerät den grossen Kran. Rechts Polier Zeno Spichtig. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
16. Januar: Schönheit der Technik: Bereits sind die Rollen für das Zugseil in der neuen Bergstation montiert. Dieser Teil der Bergstation wird noch mit einer Stahlhalle gedeckt. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
16. Januar: Die Freude an der harten, aber interessanten Arbeit auf dem Stanserhorn steht dem 23-jährigen Beckenrieder Peter Käslin, Maurer bei der Firma Gasser Felstechnik, ins Gesicht geschrieben. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
16. Januar: Bereits sind die Rollen für das Zugseil in der neuen Bergstation montiert, so Amado De Giovanetti, Seilbahnmonteur der Firma Garaventa. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
16. Januar: Blick in die Bergstation: Eine der Poller für die Tragseile, die einen Durchmesser von 66 mm aufweisen. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
16. Januar: Eine der vier neuen Stützen (die erste unterhalb der Bergstation) für die Cabrio Bahn. Rechts eine Stütze der alten Luftseilbahn, die abgebrochen wird. Links verläuft die Transportseilbahn Richtung Kälti. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
16. Januar: Schalungsarbeiten bei der neuen Bergstation. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
16. Januar: Schalungsarbeiten bei der neuen Bergstation (von links): Die Maurer Marco Durrer, Peter Käslin und Polier Zeno Spichtig. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
16. Januar: Der Hasliberger Bruno Ming bedient mit dem Steuergerät den grossen Kran. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
16. Januar: Die beiden Transportbahnen: links Richtung Sulzmattli, Wiesenberg; rechts Richtung Kälti, Stans. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
16. Januar: Ein angeseilter Mitarbeiter bei Demontagearbeiten im steilen Gelände unterhalb der Bergstation. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
16. Januar: Sie sorgen im Drehrestaurant Rondorama für das leibliche Wohl der derzeit rund 15 Mitarbeiter auf der Baustelle Stanserhorn: Renate Kopp und André Ingold. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
16. Januar: Ein Blick in die einfache Unterkunft im Untergeschoss des Drehrestaurants Rondorama. Die Cabriobahn ist auch dort präsent. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
16. Januar: Ein Blick in die einfache Unterkunft im Untergeschoss des Drehrestaurants Rondorama. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
16. Januar: Die Mitarbeiter werden bei guten Witterungsverhältnissen jeweils Montag früh mit dem Helikopter vom Wirzweli aufs Stanserhorn geflogen. Und am Freitag fürs Wochenende zurück. Bei schlechtem Wetter müssen sie bis zu 2 Stunden ins Tal oder auf den Berg marschieren. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
16. Januar: Die Mitarbeiter werden bei guten Witterungsverhältnissen jeweils Montag früh mit dem Helikopter vom Wirzweli aufs Stanserhorn geflogen. Und am Freitag fürs Wochenende zurück. Bei schlechtem Wetter müssen sie bis zu 2 Stunden ins Tal oder auf den Berg marschieren. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
16. Januar: Schöner Besprechungsort für (von links): Pierre Lehmann (CES Bauingenieur AG Sarnen). Alexander Sacchet (Bauführer Gasser Felstechnik AG Lungern) und Roland Odermatt (Bauleiter Waser Achermann Architektur Stans). (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
16. Januar: Im Kälti entsteht die neue Talstation (rechts) der Cabriobahn. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
Eingeschneit: Das Stanserhorn am 23. Dezember 2011 (Bild: Webcam)
Masten drei am 14. Dezember 2011 (Bild: PD)
14. Dezember 2011 (Bild: PD)
04.08.2011 (Bild: Martin Uebelhart/Neue NZ)

Bild: Manuela Jans/Neue LZ

Neben der Cabrio-Bahn waren noch drei weitere Projekte aus der Zentralschweiz für einen der Preise nominiert. Das China-Festival «China Meets Weggis» im Park Hotel Weggis, die neue Panorama-Yacht Saphir der Schifffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee und das Projekt «Erlebniswelt Muotathal» das die Muotathaler Natur- und Kulturlandschaft vermarktet gingen jedoch leer aus.

pd/bep

Die weiteren Gewinner: Zweiter Preis «Herausragendes Projekt»: Textilland Ostschweiz; Dritter Preis «Herausragendes Projekt»: Solothurn Services & Seminarmeile Solothurn; Umweltpreis: Climate Project Zürich Nord; Nachwuchspreis: Touren im Lötschental interaktiv planen; Lebenswerk: Claude Nobs.

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