Cholwald erhält eine vierte Wanne

Die Deponie Cholwald wächst. Gestern folgte mit dem Betonieren der Startschuss zur vierten Etappe.

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Die Baustelle der entstehenden Deponie Cholwald. (Bild: Matthias Piazza / Neue NZ)

Die Baustelle der entstehenden Deponie Cholwald. (Bild: Matthias Piazza / Neue NZ)

Der Kontrast könnte markanter nicht sein. Inmitten von saftig grünen Bäumen des Cholwaldes, nahe der Obwaldner Kantonsgrenze, kommt eine Steinwüste zum Vorschein. Berge von Kies türmen sich auf. Hier wurden in den vergangenen zehn Monaten nach den Rodungsarbeiten und dem Abtragen des Waldbodens rund 80 000 Kubikmeter Kies abgebaut. Dies ergäbe eine Lastwagenkolonne von Stans bis nach Bern. Eine Baugrube führt Dutzende von Metern in die Tiefe. Hier unten entsteht der Schacht zur künftigen Überwachung der Deponie.

Damit wurden die Voraussetzungen für die Erweiterung der Deponie Cholwald geschaffen. Gestern begann mit dem Betonieren der Bodenplatte des Schachtes die eigentliche Bauarbeit. In diesem Schacht werden später die technischen Einrichtungen zur Überwachung der Deponie installiert. Die eigentliche Leitzentrale, sozusagen das Nervenzentrum der gesamten Deponie, wird bei dieser Gelegenheit vollständig erneuert und dem heutigen Stand der Technik angepasst.

Auf 14 500 Quadratmetern entsteht hier eine neue Deponie, genauer gesagt, die vierte Etappe. Hier landen vorwiegend Altlasten aus alten Abfalldeponien, leicht belastetes Aushubmaterial, Strassenwischgut sowie Schlämme aus Strassensammlern, aber auch Kugelfangmaterial aus Schiessständen und andere ähnliche Materialien.

Matthias Piazza

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