«CLUB»: Über «Alpenfestung» wird am TV debattiert

Wegen der Sendereihe «Alpenfestung – Leben im Réduit» steht das Schweizer Fernsehen derzeit in der Kritik. Etwas Gutes hat es für den Sender: Die Kontroverse liefert Stoff für eine «Club»-Sendung.

Drucken
Teilen
Das «Club»-Studio. (Bild SF/Heinz Stucki)

Das «Club»-Studio. (Bild SF/Heinz Stucki)

Das neue «Living History»-Projekt von SF «Alpenfestung – Leben im Réduit» polarisiert. Es stösst auf Anerkennung beim Fernsehpublikum, aber auch auf Kritik bei Historikern und in armeekritischen Kreisen, wie es in einer Programmvorschau heisst. Diese werfen dem Schweizer Fernsehen vor, den überholten Mythos zu beschwören, einzig die Armee habe die Schweiz vor den Nazis gerettet.

Im «Club» streiten Freund und Feind über Wirkung und Authentizität des TV-Projektes, in dem Freiwillige in einer Alpenfestung leben wie im Zweiten Weltkrieg. Unter der Leitung von Röbi Koller diskutieren:

  • Ueli Haldimann, Chefredaktor SF
  • Georg Kreis, Geschichtsprofessor Universität Basel, Mitglied Bergier-Kommission
  • Nathalie Unternährer, Leiterin Nidwaldner Museum
  • Rudolf Jaun, Militärhistoriker ETH und Universität Zürich
  • Josef Lang, Nationalrat Grüne/ZG, Vorstand der Gruppe Schweiz ohne Armee GSoA
  • François de Capitani, Historiker, Kurator am Schweizerischen Landesmuseum

scd