Conrad Wagner und Dominic Starkl treten aus dem Landrat zurück

Die beiden Landräte der Grüne beantragen ihren vorzeitigen Rücktritt per Ende Jahr. Ihre berufliche Belastung lasse eine seriöse Wahrnehmung des Mandats nicht mehr zu.

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Dominic Starkl. (Bild: PD)

Dominic Starkl. (Bild: PD)

(pd/mu) Dominic Starkl aus Stansstad rückte im März 2013 für Thomas Wallimann in den Landrat nach und war mit 22 Jahren damals das jüngste Mitglied im Landrat. Dominic Starkl arbeitete neben seinem Landratsamt in einem 100-Pensum als Informatiker, halten die Grünen Nidwalden in einer Medienmitteilung fest . Da er im Auftrag des Arbeitgebers eine Weiterbildung absolvieren werde, stehe ihm durch diese zusätzliche berufliche Belastung die Zeit für eine seriöse Wahrnehmung seines Landratsmandates nicht mehr zur Verfügung. Darum reicht Starkl das Gesuch ein, seinen vorzeitigen Rücktritt aus dem Landrat per 31. Dezember zu bewilligen.

Conrad Wagner. (Bild: PD)

Conrad Wagner. (Bild: PD)

Conrad Wagner aus Stans wurde 2006 als Nachfolger von Peter Steiner in den Landrat gewählt. Er habe seither in vielfältigen Funktionen im Kanton die politische Arbeit mitgestaltet, so die Mitteilung weiter. Im Jahr 2015/2016 habe Conrad Wagner die verantwortungsvolle Aufgabe als Landratspräsident wahrgenommen. Seine zunehmende berufliche Belastung im In- und Ausland führe dazu, dass er ab Januar 2020 manche Termine und Aufgaben im politischen Bereich nicht mehr genug zuverlässig wahrnehmen könne. Aus diesem Grund reiche er ebenfalls ein Gesuch für seinen vorzeitigen Rücktritt per Ende Jahr ein.

Sowohl Dominic Starkl wie auch Conrad Wagner schauten positiv auf ihr Engagement im Landrat zurück, schreiben die Grünen. Conrad Wagner meint rückblickend über sein politisches Engagement: «Ich habe die direkte Mitarbeit in unserer Form der Demokratie ebenso als Herausforderung wie auch als Privileg empfunden und ich habe dieses einzigartige ‹me kennt sich und mer red die gliichi Schprach› – über all die Parteigrenzen und unterschiedliche politische Visionen hinweg – ganz besonders geschätzt.»