Coronapandemie
Impfwoche: Kanton Nidwalden zieht mehrheitlich positive Bilanz

Rund 200 Personen haben sich im Kanton Nidwalden vergangene Woche erstmals impfen lassen. Die Bemühungen, noch mehr Ungeimpfte vom Nutzen der Immunisierung zu überzeugen, gehen weiter.

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Das Gesundheitsamt Kanton Nidwalden zieht eine mehrheitlich positive Bilanz zur Impfwoche. «Wir haben viele noch ungeimpfte Personen erreicht, die sich dankbar zeigten, aus erster Hand verlässliche Informationen rund um die Impfung gegen Covid-19 zu erhalten. Und häufig konnten auch falsche Bedenken beseitigt werden», wird Gesundheits- und Sozialdirektorin Michèle Blöchliger in einer Mitteilung zitiert. Insgesamt hätten sich rund 200 Personen im Kanton Nidwalden zum ersten Mal impfen lassen, also doppelt so viele wie in der Vorwoche.

Mit einem Mobil, einer Gratis-Hotline von lokalen Arztpraxen sowie einem Rahmenprogramm beim Walk-in-Standort im alten Zeughaus in Oberdorf hat der Kanton Nidwalden im Rahmen der nationalen Impfwoche die Bevölkerung auf das erweiterte Beratungs- und Impfangebot aufmerksam gemacht. Trotz der mehrheitlich positiven Bilanz hält Blöchliger fest:

«Es wäre wünschenswert gewesen, wenn sich noch mehr Nidwaldnerinnen und Nidwaldner vom Nutzen der Impfung hätten überzeugen lassen.»

Man könne es aber auch so sehen, dass zahlreiche Personen einen kleinen, aber wichtigen Beitrag zur Immunisierung der Bevölkerung geleistet hätten. Mittlerweile gelten 68,1 Prozent der Nidwaldner Bevölkerung, die sich theoretisch impfen lassen können, als vollständig geimpft.

Angebote bleiben teils bestehen

Die zusätzlichen Anstrengungen würden in den kommenden Wochen fortgesetzt. Das Beratungs- und Impfmobil mache noch bis zirka Mitte Dezember in den meisten Gemeinden Halt. Auch Erst- und Zweitimpfungen seien direkt vor Ort möglich. Dieses niederschwellige Angebot ist für die Bevölkerung kostenlos, es braucht keine Voranmeldung. Der Tourplan des Impfmobils ist unter www.nw.ch/impfwoche ersichtlich. Auch bleibt die Gratis-Hotline, über welche Fachpersonen von lokalen Arztpraxen Auskunft zu Fragen rund um die Impfung geben, bis am 3. Dezember im Einsatz.

Zudem können sich Impfwillige online unter nw.impfung-covid.ch für einen bestimmten Impftermin in (Kinder-)Arztpraxen oder Apotheken anmelden. Erstimpfungen ohne Anmeldung sind im alten Zeughaus in Oberdorf weiterhin jeden Dienstag und Freitag von 15 bis 20 Uhr möglich. Ab 19. November gelte dies auch für Auffrischimpfungen. Ab diesem Zeitpunkt werde sowohl für Erst- als auch Auffrischimpfungen jeweils am Dienstag ausschliesslich der Impfstoff von Pfizer/Biontech angeboten und freitags ausschliesslich der Impfstoff Moderna. Auffrischimpfungen, die frühestens sechs Monate nach der vollständigen Impfung erfolgen können, sind aktuell Personen über 65 Jahren vorbehalten und empfohlen, heisst es in der Mitteilung. (fmü)

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