CVP Nidwalden
Wie soll die Kantonalpartei künftig heissen?

Die CVP Schweiz heisst seit Mitte Januar offiziell «Die Mitte». Die Kantonalparteien können, müssen ihren Parteinamen aber nicht anpassen. Der Vorstand der CVP Nidwalden führt nun eine Urabstimmung durch – die Mitglieder sollen entscheiden.

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Mario Röthlisberger, Kantonaler CVP-Präsident Nidwalden.

Mario Röthlisberger, Kantonaler CVP-Präsident Nidwalden.

(inf) Seit Mitte Januar tritt die CVP Schweiz neu unter dem Namen «Die Mitte» auf. An der Delegiertenversammlung der CVP Schweiz vom
28. November 2020 sprachen sich die Delegierten mit 325 zu 57 Stimmen für die Namensänderung aus. Zugleich haben sich die Delegierten auch für ein Zusammengehen mit der BDP ausgesprochen.

Parteimitglieder entscheiden über die Namensfrage

Den Kantonalparteien ist es freigestellt, ob sie sich ebenfalls umbenennen oder aber den bisherigen Namen beibehalten wollen. Denkbar ist auch eine Kombination des bisherigen und des neuen Namens. Der Nidwaldner Kantonalvorstand hat mit der CVP-Landratsfraktion sowie mit den
CVP-Ortsparteipräsidenten intensive Diskussionen geführt, heisst es in einer Mitteilung der CVP Nidwalden.

Wie die Kantonalpartei zukünftig auftritt, wird gemäss Parteipräsident Mario Röthlisberger nun die Basis entscheiden: «Der Kantonalvorstand hat festgelegt, dass diese für unsere Partei sehr wichtige Entscheidung von den Parteimitgliedern gefällt werden soll. Deshalb werden wir im Zeitraum von Ende Januar 2021 bis Mitte März 2021 eine Urabstimmung zum Parteinamen durchführen.» Mittels Urabstimmung werde gewährleistet, dass alle Mitglieder mitentscheiden könnten, dies wäre bei einem Entscheid durch die Delegiertenversammlung nicht gegeben, so der Parteipräsident weiter. Die Kommunikation des Abstimmungsergebnises erfolge nach Ostern.

Ob mit einem neuen oder mit dem bisherigen Namen, gemäss Mario Röthlisberger wird die Partei ihre Politik inhaltlich nicht grundsätzlich neu ausrichten: «Wir sind uns unserer staatstragenden Rolle bewusst. Wir sind im Regierungsrat und Landrat ebenso wie in den Gemeinde- und Schulräten bestens vertreten. Wir werden als bürgerliche Partei der Mitte unsere konstruktive Politik fortsetzen und wir werden uns weiterhin an christlichen Werten orientieren.»