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CVP Nidwalden will 2023 zu den Wahlen antreten

Die CVP Schweiz konnte am 20. Oktober gesamtschweizerisch von Nidwalden profitieren.
Kurt Liembd
Therese Rotzer, Kantonalpräsidentin der CVP Nidwalden. (Bild: PD)

Therese Rotzer, Kantonalpräsidentin der CVP Nidwalden. (Bild: PD)

An der CVP-Delegiertenversammlung vom letzten Donnerstag (Ausgabe vom Samstag) nahm Parteipräsidentin Therese Rotzer ausführlich Stellung zu den Nationalratswahlen. Dabei sagte sie, dass die CVP Nidwalden bei den nächsten Wahlen 2023 antreten wolle. Hier einige Ausschnitte aus der Rede, die Therese Rotzer an der Delegiertenversammlung hielt:

«Der Kantonalvorstand hat sich seit Sommer 2018 mit den Wahlen befasst. Wir haben uns aktiv auf die Suche nach einer geeigneten Kandidatin/Kandidaten gemacht. So haben wir mit allen Regierungsräten, Landräten, Gemeindepräsidenten und Mitgliedern des Kantonalvorstandes gesprochen und versucht, jemanden für eine Kandidatur zu motivieren. Leider erfolglos. Es gab mehrere Gründe für die Absagen. Entweder standen berufliche Gründe einer Kandidatur entgegen oder es war der falsche Zeitpunkt oder die Angefragten rechneten sich keine Chancen für eine Wahl aus.

(...)

Betreffend Verfahren hat sich der Kantonalvorstand entschieden, dass wir es so machen wie immer und wie es die CVP schon seit Jahren praktiziert: Ein Kandidat muss zuerst von der Ortspartei nominiert werden, anschliessend erfolgt die Nomination durch die Kantonalpartei an einem Parteitag. Alois Bissig hat sich via Ortspartei bei uns gemeldet und sein Interesse an einer Kandidatur bekundet. Der Kantonalvorstand hat dann mit ihm das Gespräch gesucht und ihm dabei das parteiinterne Verfahren erläutert. Wir haben ihm aber bereits damals klar gesagt, dass wir ihm keine Chancen einräumen und dass wir der Meinung sind, dass er die Wahl gegen Peter Keller nicht gewinnen kann und dass er unseres Erachtens aufgrund seines Alters nicht der geeignete Kandidat sei. Alois Bissig wollte sich aber trotzdem einer Wahl stellen, jedoch hat ihn die Ortspartei Ennetbürgen nicht nominiert. Am 3. Juni habe ich dann von einem Journalisten erfahren, dass Alois Bissig trotz seiner Nichtnomination durch die Ortspartei bei den Wahlen mit einem überparteilichen Komitee kandidieren wird. Diesen Entscheid hat er ohne Rücksprache mit der Partei – insbesondere mit dem Kantonalvorstand – getroffen. Zudem lief zu diesem Zeitpunkt noch die Nominationsfrist für die Ortsparteien.

Ein gutes Resultat gegen einen Bisherigen

(...)

Das Resultat kam so heraus, wie wir es erwartet haben. Alois Bissig ist gegen den bisherigen Peter Keller unterlegen und hat rund 35 Prozent der Stimmen geholt. Weil er gegen einen Bisherigen angetreten ist, ist das ein gutes Resultat und wir gratulieren ihm zu diesem Achtungserfolg. Er hat damit auch einen Beitrag zum gesamtschweizerischen Ergebnis der CVP geleistet. Wir haben uns im Kantonalvorstand rückblickend auch die Frage gestellt, ob das Resultat anders herausgekommen wäre, wenn Alois Bissig als offizieller Kandidat der CVP angetreten wäre. Wir sind klar der Meinung, dass dies am Resultat nichts geändert hätte.

Zuversicht für Kandidatur bei nationalen Wahlen 2023

(...)

In Nidwalden schauen wir jetzt vorwärts und wollen unsere Ressourcen auf die Zukunft richten. So gilt es bei den kommen Wahlen, unsere drei Mitglieder im Regierungsrat zu halten. Und schliesslich sind wir zuversichtlich, dass wir auf nationaler Ebene bei den Wahlen 2023 mit einer Kandidatur antreten können.»

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