DALLENWIL: Grossraubtiere machen Sorgen

Mit der 100. Generalversammlung startete die Schafzuchtgenossenschaft Nidwalden ins Jubiläumsjahr 2017.

Josef Niederberger
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Der Vorstand an der 100. GV im «Schlüssel»-Saal in Dallenwil (von links): Thomas Niederberger, Ernst Liem, Karl Scheuber, Robi Keller, Kurt Durrer und Manuela Flühler. (Bild: Josef Niederberger (15. Januar 2017))

Der Vorstand an der 100. GV im «Schlüssel»-Saal in Dallenwil (von links): Thomas Niederberger, Ernst Liem, Karl Scheuber, Robi Keller, Kurt Durrer und Manuela Flühler. (Bild: Josef Niederberger (15. Januar 2017))

Josef Niederberger

redaktion@nidwaldnerzeitung.ch

Zur 100. Generalversammlung der Schafzuchtgenossenschaft Nidwalden im «Schlüssel»-Saal in Dallenwil gab sich Alwin Meichtry, Präsident des Schweizerischen Schafzuchtverbands, die Ehre.

In seinem Grusswort würdigte er den Bestand der Genossenschaft durch Höhen und Tiefen, aber auch von Freuden und Leidenschaft: «Es ist eine Zeit, in der nicht nur Geschichte und Anekdoten entstanden sind, sondern auch ein nie endender Kreislauf von Freundschaften, Schicksalsgemeinschaft mit den Tieren, Verbundenheit mit dem Eigentum und der Heimat.» Die Bewirtschaftung der Alpen mit Schafen sei ein Teil der Schweizer Kultur und Tradition, führte er weiter aus.

Präsident Karl Scheuber sprach im Jahresbericht von den Sorgen «wegen der Grossraubtiere, die bald scharenweise durch unser Land ziehen». Mit diesem Umfeld werde es immer schwieriger, junge Schafzüchter zu motivieren. Zu hoffen bleibe, dass die neue Vereinigung zum Schutz von Jagd- und Nutztieren vor Grossraubtieren in der Zentralschweiz mithelfen könne, dieses Problem zu lösen.