DALLENWIL: Konkurrent zweifelt Wiesenberger-Sieg an

«Das Resultat kann nicht stimmen.» Dessen ist sich Jack Säuberli, der mit seinem Wunderbar-Ensemble beim Finale der «Grössten Schweizer Hits» das Nachsehen hatte, ganz sicher.

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Der Jodlerchor Wiesenberg zusammen mit Francine Jordi im Siegestaumel. (Bild SF)

Der Jodlerchor Wiesenberg zusammen mit Francine Jordi im Siegestaumel. (Bild SF)

Das Ensemble mit dem über hundertköpfigen Chor belegte im Finale der TV-Sendung «Die grössten Schweizer Hits» mit weniger als fünf Stimmenprozenten abgeschlagen den fünften und letzten Platz. Gewonnen hat mit knapp 43% der Stimmen der Dallenwiler Jodlerchor Wiesenberg mit Francine Jordi, die in der Show auch als Moderatorin aufgetreten ist. «Rein rechnerisch kann das Resultat einfach nicht stimmen», sagt Säuberli gegenüber der Zeitung «Sonntag» und zweifelt das Resultat des Votings an, wie es in einer Vorabmeldung heisst. Der Aargauer glaubt auch, dass der Sieg von Francine Jordi inszeniert und gesteuert gewesen sei.

Die Wiesenberger desauviert Säuberli als Chor von «Amateuren». Und: «Dazu kommt, dass der Verein den Erfolg gar nicht verkraftet. Er ist zerstritten und fällt nächstens auseinander.»

Über Weiterführung wird nachgedacht
Die TV-Sendung «Die grössten Schweizer Hits» des Schweizer Fernsehens war ein Publikumserfolg. Die Entscheidungen verfolgten gemäss Angaben von SF rund eine Million Zuschauer, bei der Finalentscheidung waren es sogar fast 1,3 Millionen.

Trotzdem überdenkt SF die Sendung. «Sicher ist, dass es im Herbst 2010 eine Sendereihe gibt», erklärt Sprecher Harry Zenklusen dem «Sonntag». «Ob es die Schweizer-Hits sind oder etwas anderes, ist noch völlig offen. Zuerst müssen wir die vergangene Staffel analysieren.»

scd