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DALLENWIL: Urchig und nass: Älplerchilbi begeisterte trotz Regen

Alle zwei Jahre feiern die Dallenwiler ihre Älplerchilbi. Nicht fehlen dürfen der traditionelle Umzug mit 34 Nummern und die beliebten Chässprüche.
Richard Greuter
Nach einem Jahr Pause fand in Dallenwil wiederum eine Älplerchilbi statt. Höhepunkt war ein grossartiger Äupler-Umzug mit 34 originellen Umzugsnummern. (Bild: Richard Greuter)

Nach einem Jahr Pause fand in Dallenwil wiederum eine Älplerchilbi statt. Höhepunkt war ein grossartiger Äupler-Umzug mit 34 originellen Umzugsnummern. (Bild: Richard Greuter)

«Zäme cho zum Dankä sägä, mit Gross und Chley s Bruichtum pflägä», hiess es am Montag an der Dallenwiler Älplerchilbi. Älplerbeamte, Pfleger und Senioren mit ihren Älpler-Frauen trafen sich am Morgen in der festlich geschmückten Dallenwiler Kirche, wo sie vom Jodlerklub Wiesenberg mit dem «Chüerjutz», «Abschied vo dr Alp» und weiteren Darbietungen begrüsst wurden. In seiner Festpredigt ging Pfarrer Walter Mathis, der den Gottesdienst mit Pfarrer Erich Lehmann gestaltete, auf die reichliche Ernte ein. Doch Erfahrungen, Weisheit, neue Fähigkeiten und Beziehungen seien die wichtigste Ernte fürs Leben, so der Priester.

Viel originelles Brauchtum am Umzug

Nach dem Gottesdienst wurden die Älpler nicht nur vom Musikverein Dallenwil, der Bevölkerung und den beiden Butzi, sondern auch vom Regenwetter empfangen. Doch Pfleger Alois Achermann, im Sommer selber auf der Alp, meinte: «Besser jetzt als den ganzen Sommer.» Den Höhepunkt bildete ein Umzug mit 34 Nummern, der von der Familie Durrer, Hornmatt, mit einer herausgeputzten Vieh-Sente eröffnet wurde. Liebevoll in vielen Abendstunden gefertigte Sujets und auch viel Originelles prägte während zweier Stunden das Geschehen im Dorf und wurde von vielen Zuschauern bewundert. Urchiges Brauchtum wie Viehherden, Planggenheuet, Mosten, Holzen, zum Teil mit viel Getöse und Rauch präsentiert, erfreuten das begeisterte Publikum.

Grosses Interesse fanden die von Klaus Odermatt verfassten Chässprüche am Abend. Nebst der Weltpolitik widmeten sie sich primär dem Lokalkolorit. Bei den vom Verfasser sowie Sandro und Sabine Christen verlesenen Sprüchen mussten etliche Personen satirische Schelte und Witze einstecken.

Richard Greuter

redaktion@nidwaldnerzeitung.ch

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