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DALLENWIL: Viehzüchter erhalten Auszeichnung

Die Nidwaldner Viehzüchter haben an ihrer Delegiertenversammlung auf beachtliche Erfolge zurückblicken können. Der Präsident zeigte sich entsprechend zufrieden.
Die Viehzüchter Andreas Walser (v. l.), Marco Gabriel, Norbert Christen und Albert Gut sowie Viehzuchtverbands-Präsident Walter Durrer. (Bild: Paul Küchler (Dallenwil, 5. März 2018))

Die Viehzüchter Andreas Walser (v. l.), Marco Gabriel, Norbert Christen und Albert Gut sowie Viehzuchtverbands-Präsident Walter Durrer. (Bild: Paul Küchler (Dallenwil, 5. März 2018))

Mit einem humorvollen Gedicht «Als Gott am sechsten Tage das Braunvieh als Traumvieh erschuf» eröffnete Walter Durrer als Präsident des Nidwaldner Viehzuchtverbands am Montagabend in Dallenwil die 56. Delegiertenversammlung. Dieser Einstieg war passend zu den Erfolgen der Nidwaldner Viehzüchter während des letzten Jahres. «Die Viehschau vom letzten Herbst war ein Grosserfolg», stellte Durrer mit Stolz fest.

Grosse Erfolge hatten Nidwaldner Viehzüchter aber auch an auswärtigen Viehausstellungen, und dabei erwähnte er im Besonderen die Bruna 2017 und die Sorexpo in Zug. Auszeichnungen gab es auch für fünf weibliche Zuchtfamilien, die im letzten Frühjahr auf den Betrieben vorgeführt und mit sehr guten Noten beurteilt wurden (siehe Hinweis). Eine besondere Auszeichnung erhielten die drei Viehzüchter Norbert Christen, Wolfenschiessen, Marco Gabriel, Ennetbürgen, und Albert Gut, Wiesenberg, für Kühe, die eine grosse Lebensleistung erreicht haben. Sieben Betriebe schafften den Eintrag in die Betriebs­managementliste des Schweizer Braunviehzuchtverbandes (siehe Hinweis). Um das zu erreichen, müssen die Anforderungen an die Leistungen, an den Milch­gehalt, an die Nutzungsdauer, Fruchtbarkeit und die Eutergesundheit auf hohem Niveau optimal kombiniert werden.

Viehzucht mit grossem Stellenwert

Andreas Egli vom Nidwaldner Landwirtschaftsamt stellte fest: «Die Viehzucht hat für Nidwalden als Grasland-Kanton eine wichtige Bedeutung, und die Bevölkerung ist daran interessiert, dass das Land bewirtschaftet wird. Für die Bewirtschaftung mit Milchwirtschaft müssen die Viehzüchter aber eine Perspektive haben.» Von Seiten des Verbandes Braunvieh Schweiz richtete Andreas Walser Grussworte an die Nidwaldner Viehzüchter, und er informierte sie über Schwerpunkte im Zuchtprogramm.

Ehrung für langjährige Tätigkeiten

Balz Blättler, Hergiswil, hatte nach 8-jähriger Tätigkeit im Vorstand des Nidwaldner Viehzuchtverbands seine Demission eingereicht. An seine Stelle wurde am Montag Thomas Roth, Hergiswil, gewählt. Einen Rücktritt gab es im Weiteren bei den Viehexperten von Walter Lussi, Stans, der nach 20-jähriger ­Tätigkeit demissionierte. Die beiden Zurückgetretenen erhielten ein Präsent. Neu wurde als Experte Markus Käslin, Beckenried, gewählt. Und in dieser Funktion wurden Sepp Barmettler und Marco Gabriel für eine weitere Amtsdauer bestätigt.

Paul Kücher

redaktion@nidwaldnerzeitung.ch

Hinweis

Zuchtfamilienschauen in Nidwalden 2017: Barmettler Kaspar, Ennetmoos, Kuh Mindy, 79 Punkte; Gut Albert, Wiesenberg, Sarina, 65; Käslin Urs, Ennetbürgen, Carmen, 78; Lussi Walter, Stans, Alexa, 81; Scheuber Roland, Ennetmoos, Luga, 68.

­Ehrung zur Betriebsmanagementliste: Ambauen Martin, jun., Beckenried; Barmettler Paul, Oberdorf; Frank Fredy, Ennetbürgen; Gut Niklaus, Büren; Odermatt Toni, Obbürgen; Odermatt Ueli, Ennetmoos; Odermatt Theo und Walter, Obbürgen.

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