DALLENWIL: Vier Kandidaten wohnen an gleicher Strasse

Die drei bisherigen Landräte treten am 4. März wieder an. Die Grünen nehmen einen neuerlichen Anlauf, um FDP, SVP oder CVP zumindest einen Sitz abzuluchsen.

Die Positionen sind in Dallenwil relativ schnell bezogen. Alle aktuellen Landräte liebäugeln mit einer weiteren Amtsperiode und treten deshalb zur Wiederwahl an. Bisher teilen sich CVP, FDP und SVP die drei Mandate brüderlich auf. Die CVP hatte vor vier Jahren einen Sitz verloren, die FDP hingegen konnte eine neuerliche «0» vermeiden.

Die drei Parteien schicken je zwei Kandidaten ins Rennen, dasselbe gilt für die Grünen, die den Bürgerlichen das Leben schwer machen wollen. Was beim Vergleich mit den Kandidatenlisten 2014 sofort ins Auge sticht: Auch unter den sogenannt «Neuen» sind einige bekannte Gesichter auszumachen. So sind Sandro Christen (FDP) sowie Andreas Grütter und Anita Berisha (beides Grüne) bereits vor vier Jahren angetreten. Ein Indiz dafür, dass es in einer kleinen Gemeinde wie Dallenwil entsprechend schwieriger ist, eine breite Auswahl an gewillten Kandidaten zu finden. Auf der anderen Seite kann es als lobenswert erachtet werden, dass sich die Kandidaten vom damaligen Misserfolg nicht abschrecken lassen, ihr politisches Engagement neuerlich in die Waagschale zu werfen.

Bei acht Kandidaten sind dies 2,7 pro Sitz, der Frauenanteil weist mit 25 Prozent einen tiefen Wert auf. Ein lustiges Detail am Rande: Vier der Kandidaten wohnen an der Stettlistrasse und sind damit praktisch «Nachbarn», alle vier gehören aber unterschiedlichen Parteien an.

Oliver Mattmann

oliver.mattmann@nidwaldnerzeitung.ch

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