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DALLENWIL/WIESENBERG: Tödlich verunglückte Arbeiter sind identifiziert

Die am Montagabend an der Südseite des Stanserhorns verunfallten Arbeiter, konnten mittels DNA durch das Institut für Rechtsmedizin Zürich identifiziert werden. Es handelt sich dabei wie vermutet um den vermissten einheimischen 58-jährigen Landwirt und seinen 57-jährigen polnischen Mitarbeiter.
Das Unglück geschah an einer steilen Passage am Stanserhorn. (Archivbild Markus von Rotz / Neue NZ)

Das Unglück geschah an einer steilen Passage am Stanserhorn. (Archivbild Markus von Rotz / Neue NZ)

Am Montagabend, kurz nach 18.30 Uhr, meldete sich die Ehefrau eines Landwirts bei der Polizei und meldete ihren Gatten als vermisst. Nach Angaben der Nidwaldner Kantonspolizei war der Bauer (58) zusammen mit einem Arbeiter (57) wegen Mäharbeiten in einem sehr steilen Gelände auf der Südseite des Stanserhorns unterwegs. Zum vereinbarten Zeitpunkt kamen die beiden Männer nicht nach Hause. Kurze Zeit später fand ein Nachbar der Familie persönliche Gegenstände der Vermissten.

Suche mit dem Rega-Helikopter

Die Kantonspolizei Nidwalden löste eine Suchaktion aus. Das Gebiet wurde mit einem Helikopter der Rega abgesucht. Dabei wurden zwei Personen unterhalb eines grossen Felsens in einem Couloir entdeckt. Sie konnten von Spezialisten der Rega nur noch tot geborgen werden. Zur Identifikation der beiden Personen wurden diese ans Institut für Rechtsmedizin Zürich überführt.

Die beiden Männer seien am Montagmorgen zum Arbeitseinsatz aufgebrochen, sagte ein Sprecher der Nidwaldner Kantonspolizei. Sie hätten in sehr steilem Gelände zu Fuss gearbeitet. Dabei hielten sie mutmasslich eine Sense und einen Motormäher in den Händen.

Aufgrund des momentanen Ermittlungsstandes muss davon ausgegangen werden, dass einer der beiden ausgerutscht ist und die zweite Person versuchte, diesen noch festhalten. Dabei sind der Landwirt und sein Mitarbeiter auf der sehr steilen Wiese weitergerutscht, über ein Felsband gefallen und rund 200 Meter tiefer zum Stillstand gekommen. Beide Personen erlitten tödliche Verletzungen.

Die Angehörigen der Verstorbenen werden durch das Care Team Nidwalden/Engelberg betreut. Die Ermittlungen werden durch die Kantonspolizei Nidwalden unter Beizug der Alpinen Rettung Schweiz (ARS) und die Staatsanwaltschaft Nidwalden weitergeführt.

pd/cv/sda

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