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Hergiswil will das Korsett des Steinibachs beseitigen

Wie bereits im oberen Teil soll der Steinibach nun zwischen Allmendli und Seemündung renaturiert werden. Auch für einen besseren Hochwasserschutz. Das Geschäft kommt vor die Gemeindeversammlung.
Kurt Liembd
Das uralte Bachbett des Steinibachs soll renaturiert werden. (Bild: Kurt Liembd, Hergiswil, 16. Mai 2018))

Das uralte Bachbett des Steinibachs soll renaturiert werden. (Bild: Kurt Liembd, Hergiswil, 16. Mai 2018))

Ältere Hergiswiler erinnern sich an das Jahr 1979, als ein schweres Gewitter im Pilatusgebiet zu einem extremen Anstieg des Steinibachs führte, welcher im halben Dorf riesige Schäden verursachte. Seit diesem Ereignis wurde der Hochwasserschutz im Verlauf der Jahrzehnte stetig verbessert. An der Gemeindeversammlung nächsten Dienstag haben die Hergiswiler über zwei Planungskredite im Bereich des Hochwasserschutzes zu entscheiden. Der eine betrifft die sechste Etappe hoch oben im Bereich «Sören». Der Gemeinderat beantragt für das Sanierungskonzept einen Planungskredit von 375 000 Franken.

Das andere Projekt befindet sich mitten im Dorf und betrifft den Steinibach zwischen Parkhaus Allmendli und Seemündung. Wie im oberen Abschnitt entlang des Schulhauses Grossmatt wird auch hier aus hydraulischer und ökologischer Sicht ein Raubettgerinne mit Querschwellen zur Ausführung kommen. Dies auch aus Sicherheitsgründen. Dazu «Ein Kollaps der bestehenden Bachschale kann nicht ausgeschlossen werden», sagt dazu Sicherheitschef und Gemeinderat Renato Durrer. Der Planungskredit hiefür beträgt 585 000 Franken. Der Baukredit soll jedoch erst an der Herbstgemeindeversammlung 2022 beantragt werden. Von der Sanierung des Steinbachs soll auch die Bevölkerung spürbar profitieren. So soll auch die Schaffung eines Bachuferweges in diesem Bereich geprüft werden, wie Gemeindepräsident Remo Zberg sagt.

Weiter haben die Hergiswiler Stimmbürger über eine Umgestaltung des Schulhausplatzes Dorf (Kredit 300 000 Franken) und über einen Landabtausch mit der Zentralbahn zu befinden.

Burim Kukeli lässt sich einbürgern

Burim Kukeli. (Bild Corinne Glanzmann)

Burim Kukeli. (Bild Corinne Glanzmann)

Dieser ist notwendig im Hinblick auf die Wiedereröffnung der Haltestelle Matt im Dezember 2019. Dabei bleibt der Gemeinde unter dem Strich sogar ein Überschuss von 258 000 Franken. Dazu sagt Gemeindepräsident Remo Zberg: «Die Wiedereröffnung der Haltestelle Matt ist für die Gemeinde Hergiswil elementar wichtig.» Zu befinden haben die Hergiswiler über zwei Einbürgerungsgesuche. Bei einem handelt es sich um den internationalen Fussballprofi Burim Kukeli (34), der aktuell beim FC Sion unter Vertrag steht, früher auch bei Zürich und Luzern. Kukeli spielt seit 2012 zudem im albanischen Nationalteam.

Über eine Million besser als budgetiert

Wie gewohnt fiel auch die Rechnung im Lopperdorf erfolgreich aus. Das Gesamtergebnis der Erfolgsrechnung des vergangenen Jahres schliesst bei Einnahmen von 35,6 Millionen und Ausgaben von 34 Millionen mit einem Gewinn von 1,6 Millionen ab. Budgetiert war ein Überschuss von bloss 585 000 Franken. Finanzchef Alfonso Ventrone spricht von einem sehr «erfreulichen Ergebnis».

Im Gegensatz zu den letzten Jahren hat sogar der kantonale Finanzausgleich wieder etwas abgenommen. 2017 zahlte Hergiswil «nur» noch 9,2 Millionen (2016 waren es noch 12,4 Millionen). Die Netto-Investitionen betrugen im vergangenen Jahr 6,8 Millionen, budgetiert waren 13,8 Millionen. Die Differenz ist begründet, weil sich die Renovation des Schulhauses Grossmatt leicht verzögert hat.

Höchst erfolgreich schliesst auch die Kirchenrechnung ab, wie Kirchenpräsident Markus Luther bekannt gab. Entgegen dem budgetierten Erfolg von 10 000 Franken schloss die Rechnung 2017 mit einem Gewinn von 474 000 Franken ab.

An der Kirchgemeindeversammlung sind zudem die drei bisherigen Mitglieder der Finanzkommission sowie vier Mitglieder in den Grossen Landeskirchenrat zu wählen.

Die Gemeindeversammlung findet am Dienstag, 22. Mai, um 19.30 Uhr im Loppersaal in Hergiswil statt.

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