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Das Feuerwehrlokal Stansstad steht vor dem nächsten Schritt

Nach dem Ja zum Planungskredit befindet die Gemeindeversammlung über das Baurecht. Bis Werkhof und Feuerwehr vom «Seepark» aus operieren, müssen allerdings noch weitere Hürden genommen werden.
Matthias Piazza
Der Neubau soll auf dem Sadec-Areal entstehen. (Bild: Nadia Schärli, Stansstad, 18. April 2019)

Der Neubau soll auf dem Sadec-Areal entstehen. (Bild: Nadia Schärli, Stansstad, 18. April 2019)

Der Werkhof und die Feuerwehr sind auch an der kommenden Gemeindeversammlung wieder Thema. Nach der Genehmigung des Planungskredits für den Neubau eines Gewerbegebietes für den Werkhof und die Feuerwehr an der Gemeindeversammlung im vergangenen Herbst geht’s am 28. Mai um den Abschluss eines Baurechts. Die Gemeinde will auf dem Sadec-Areal bei der Feldbrücke, das in «Seepark» umbenannt wird, ein Gewerbegebäude für den Werkhof und die Feuerwehr bauen und dafür auf einer Fläche von 47390 Quadratmetern eine Parzelle im Baurecht für 75 Jahre erwerben. Der Betrag von jährlich 47390 Franken entspricht gemäss Gemeindepräsident Beat Plüss den ortsüblichen Preisen.

Er spricht von einem wichtigen Schritt. Denn falls die Bürger dem Baurechtszins zustimmen, sollten sie bereits diesen Herbst über das Bauprojekt und den damit verbundenen Kredit abstimmen können. «Die Planung ist auf Kurs und das Raumkonzept konnte weiter optimiert werden», erläutert Beat Plüss und ergänzt, dass das vom einheimischen Unternehmen Wettstein Architekten AG entwickelte Projekt auch bezüglich des schonenden Umgangs mit den vorhandenen Landressourcen überzeuge.

Feldbrücke erleichtert Zufahrt

Da der Werkhof wie die Feuerwehr über je eine ebenerdige Zufahrt verfügen müssen, kommt den Planern die Auffahrt zur Feldbrücke gelegen. Sowohl die Zufahrt für den Werkhof im «unteren» Erdgeschoss wie auch jene der Feuerwehr im «zweiten» Erdgeschoss erfolgen jeweils direkt ab der Auffahrt zu der für 40-Tonnen-Fahrzeuge ausgelegten und neu gebauten Feldbrücke. «Die bestehenden und neuen Wohnbereiche werden dadurch entlastet. Fällt doch die direkte Durchfahrt weg. Und auch bezüglich des Lärmschutzes profitieren die dahinterliegenden Wohnquartiere vom geplanten Neubau», freut sich Gemeindepräsident Beat Plüss.

Neben neuen Räumlichkeiten für die Teams des Werkhofs und der Feuerwehr ist die Realisierung von Gewerbeflächen für Dritte sowie eine Wohnung im Obergeschoss des geplanten Neubaus vorgesehen. Die geschätzten Baukosten von rund 8,5 Millionen Franken basieren auf dem Vorprojekt vom Herbst 2018. Die Entstehungskosten beim Werkhof belaufen sich auf 1,9 Millionen Franken. 4,1 Millionen Franken wird der Bereich Feuerwehr kosten und weitere 2,5 Millionen Franken sind für die Realisierung von zusätzlichen Gewerberäumen inklusive einer Wohnung vorgesehen. Die Nidwaldner Sachversicherung hat bereits einen Beitrag von 20 Prozent an die beitragsberechtigten Kosten beim Feuerwehrbereich (rund 820000 Franken) in Aussicht gestellt.

Längjährige Suche könnte zu Ende gehen

«Durch die Vermietung der Wohnung und Gewerberäume im Obergeschoss des geplanten Neubaus können zusätzliche Einnahmen generiert werden», rechnet Gemeindepräsident Beat Plüss vor. Einnahmen könnten auch durch eine mögliche Umnutzung des heutigen Werkhof- und Feuerwehrareals entstehen. Der Wert dieser Liegenschaften wird auf rund vier Millionen Franken geschätzt.

Seit 2012 wurden nicht weniger als 30 Standorte für ein neues Werkhof- und Feuerwehrgebäude geprüft.

Gemeindeversammlung Stansstad: Dienstag, 28. Mai, 20 Uhr, Gemeindesaal, Kehrsitenstrasse 24. Kirchgemeindeversammlung: 2. Juni, 11.30 Uhr, Ökumenisches Kirchgemeindehaus.

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