DENKMALPFLEGE: 90'000 Franken für Nidwaldner Denkmäler

Der Nidwaldner Regierungsrat hat Kantonsbeiträge für den Denkmalschutz von insgesamt rund 90'000 Franken gesprochen. Über Beiträge freuen können sich die Gemeinden Hergiswil, Oberdorf und Stans.

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Das Benediktinerinnen-Kloster Maria Rickenbach. Die Orgel der Kirche erhält rund 50'000 Franken für die Restaurierung. (Archivbild Rosmarie Berlinger/Neue NZ)

Das Benediktinerinnen-Kloster Maria Rickenbach. Die Orgel der Kirche erhält rund 50'000 Franken für die Restaurierung. (Archivbild Rosmarie Berlinger/Neue NZ)

Die Wallfahrtskirche Maria Rickenbach in Niederrickenbach steht seit 1995 unter kantonalem Denkmalschutz. Wie die Staatskanzlei Nidwalden mitteilt, plant die Kapellstiftung Maria Rickenbach die Reinigung und Revision der Kirchenorgel. Dazu leistet der Kanton einen Beitrag von 49'875 Franken.

Eine der ältesten bespielbaren Orgeln der Schweiz befindet sich in der Stanser Pfarrkirche St. Peter und Paul. Die Chororgel stammt aus dem Jahr 1646. Nun sollen verschmutzte Stellen gereinigt und schadhafte Teile ersetzt werden. Die Nidwaldner Regierung spricht dafür einen Beitrag von 13'800 Franken.

Bauernhaus erhält 10'000 Franken zusätzlich
Das Bauernhaus Benzenhalten in Hergiswil ist seit 1969 im kantonalen Denkmalverzeichnis enthalten und musste aussen restauriert werden. Der Regierungsrat hat dem Eigentümer des Gebäudes dafür im letzten Jahr einen Subventionsbeitrag von 30'000 Franken gezahlt. Weil zusätzliche Massnahmen nötig sind, wird der Kantonsbeitrag laut Staatskanzlei um 10'000 Franken aufgestockt.

Schliesslich hat der Regierungsrat 15'343 Franken an die Instandsetzungsarbeiten der Pfarrkirche St. Nikolaus in Hergiswil beigesteuert. Sie ist ein Kulturobjekt von kantonaler Bedeutung.

ana