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Leserbrief

Der kurze Tunnel in Hergiswil kommt nie

«Für den kurzen Tunnel ist viel Geduld gefragt», Ausgabe vom 31. Juli

Der Präsident der «IG Lärm weg» in Hergiswil, Maurus Adam, hat den Sachverhalt genau auf den Punkt gebracht: «Jetzt spricht niemand mehr vom versprochenen kurzen Tunnel, um das Dorf Hergiswil vom Zugsverkehr zu entlasten, obwohl der damalige Baudirektor vor vier Jahren festhielt, dass die Doppelspur nur bewilligt werden dürfe, wenn gleichzeitig eine Garantie für den Bau des Tunnels vorliege.»

So ist es! Einerseits ist es zwar wichtig, dass die Bahn-Haltestelle Hergiswil Matt ab Dezember 2019 wieder in Betrieb genommen wird, andererseits haben die Politiker aber genau gezeigt, wie man die Bevölkerung von Hergiswil schlicht in die Irre führen kann. Schon in den 80-er Jahren wurde in Hergiswil von einem Bahn-Tunnel gesprochen, inzwischen sind fast 40 Jahre verflossen und gemacht hat man diesbezüglich nichts! Auch wenn in der Zwischenzeit Berichte und Studien verfasst wurden, welche für einen Tunnel sprechen würden – alles für die Katze, höchstens als Beruhigungspillen verabreicht.

Und dann erwähnt Hanspeter Schüpfer, Leiter der Fachstelle öffentlicher Verkehr beim Kanton Nidwalden, dass der zweispurige Tunnel für den nächsten Angebots-Ausbauschritt nicht benötigt werde. Das wussten die betroffenen Stellen doch längstens. Wie heissen denn die Begriffe der Politiker und Amtsstellen: Verzögerung- und Hinhaltetaktik, Schönfärberei, Sand in die Augen streuen.

Und dann wird noch behauptet, dass die Zentralbahn verschiedene Massnahmen zur Lärmbekämpfung unternommen habe. Tatsache ist aber, dass nach wie vor, Interregio-Züge mit ihren rumpelnden und pfeifenden Lokomotiven sowie den steinalten Wagen durch den ganzen Kanton Nidwalden nach Engelberg rattern, offenbar so lange, bis die schweren Gefährte endgültig den Geist aufgeben.

Ernst Mathis, Hergiswil

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