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Der Schutzheilige am Lopper schaut durch eine kleine Öffnung

Das sanierte Helgenstöckli kann man noch nicht bewundern. Es wird vor den Bauarbeiten an der Strasse geschützt.
Karl Graf
Das sanierte Helgenstöckli ist wegen der Bauarbeiten an der nahen Strasse eingekleidet. (Bild: Karl Graf (Hergiswil, 27. Juli 2018))

Das sanierte Helgenstöckli ist wegen der Bauarbeiten an der nahen Strasse eingekleidet. (Bild: Karl Graf (Hergiswil, 27. Juli 2018))

Wenn man von Stansstad auf der Autostrasse nach Hergiswil fährt, muss man meist zwangsweise nach dem Achereggkreisel am Rotlicht warten. Dabei fällt ein Gehäuse aus Schaltafeln mit einem Kreuz auf.

Dahinter verbirgt sich ein seit Generationen bestehendes Bildstöckli mit zwei Kunstwerken – auf der Seite der Strasse ein Relief von Bruder Klaus und seeseitig ein Gemälde des Schutzheiligen der Seefahrt Bischof Nikolaus von Myrta und ein Schiff mit Seefahrern. Das Bildstöckli ist im Besitz der Korporation Hergiswil. Gemäss Landeskarte heisst der Ortsname sinnigerweise auch St. Niklausen.

Sanfte Renovation drängte sich auf

Vor 10 Jahren wurde das Bildstöckli zusammen mit der Korporation, dem Bundesamt für Strassen (Astra) und der Niklausenbruderschaft Stansstad umfassend renoviert.

Nebst der Erhaltung der Fischereirechte, der Förderung des Fischbestandes und der Pflege der Geselligkeit unterhält und reinigt die Niklausenbruderschaft das erwähnte Bildstöckli am Lopper. Letztes Jahr hat sich gezeigt, dass eine sanfte Renovation dringend notwendig ist. Karl Graf als amtierender Pfleger der Bruderschaft einigte sich mit Korporationspräsident Erwin Keiser darauf, dass die anfallenden Kosten von 2000 Franken für die sanfte Renovation durch die Korporationen Hergiswil übernommen werden. Im Gegenzug führt die Bruderschaft die Renovation durch. So wurde Bruder Jost Schmid als Altmalermeister beauftragt, die Renovation diesen Frühsommer zu planen und die notwendige Sanierungsarbeit zu erledigen. Die Gemeindedienste von Stansstad halfen bei der Grobreinigung mit und die jüngsten Mitglieder der Bruderschaft bei den einzelnen Arbeitsschritten.

Damit das frisch renovierte Werk nicht beschädigt wird, hat das Astra, das für die momentan laufende Sanierung der Strasse zuständig ist, den erwähnten Schutzverschlag erstellt. Damit Nikolaus von Myrta, der Patron der Seefahrer, seinen Schutz trotzdem ungehindert «ausüben» kann, wurde seeseitig eine extra grosse Öffnung freigelassen. Nach der Renovation der Strasse kommt das Helgenstöckli wieder zum Vorschein.

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