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Vor zehn Jahren: Der Sarner Skatepark kommt in Fahrt

Am 14. Juni 2008 wird der für 330 000 Franken realisierte Skate- und Rollerpark Obwalden in Sarnen offiziell eröffnet. Vor zehn Jahren, zeigt der Rückblick im Rahmen unserer Serie «Weisch nu...», passierte auch in der Politik Historisches.
Matthias Piazza
Am 14. Juni 2018 wird der Skate- und Rollerpark Obwalden in Sarnen eröffnet. Er ist der grösste seiner Art in der Zentralschweiz. (Archivbild: Robert Hess)

Am 14. Juni 2018 wird der Skate- und Rollerpark Obwalden in Sarnen eröffnet. Er ist der grösste seiner Art in der Zentralschweiz. (Archivbild: Robert Hess)

Am 1. Juni 2008 sagen die Sarner deutlich Ja zum 23-Millionen-Franken-Kredit für die Realisierung des Sarner Lidos mit 25-Meter-Schwimmbecken, Seerestaurant, 5-Stern-Campinganlage, drei Tennisplätzen und zwei Beachvolleyball-Feldern. Auch der zweiten Vorlage, dem Landabtausch zwischen der Korporation Freiteil und der Einwohnergemeinde, wird deutlich zugestimmt. Bei einem Nein hätte ein Teil der geplanten Parkplätze den drei Tennisplätzen geopfert werden müssen.

Eine 50 Meter lange Brücke wird beim Kreisel Kreuzstrasse in Stans über der Autobahn A 2 errichtet. Während der Montage der provisorischen Fussgängerbrücke in der Nacht muss der Verkehr kurzfristig angehalten werden – aus Sicherheitsgründen. Darum sind die Arbeiten auch nicht vor 22 Uhr möglich. Am frühen Abend wäre es nicht erlaubt gewesen, den Verkehr zu stoppen. Und während der Fussball-EM, die am 7. Juni 2008 beginnt, sind Streckensperrungen nicht erlaubt.

Lehnenviadukt: Jetzt kommt die zweite Etappe

Die erste Etappe der definitiven Instandsetzung des Lehnenviadukts in Engelberg ist abgeschlossen. Daher wird der einstreifige Verkehr neu auf der Bergseite geführt. Die zweite Bauetappe dauert bis ungefähr November. Sie beinhaltet das Betonieren der bachseitigen Fahrbahnplatte mit Brückenabdichtung und Belag sowie den Bau eines Trottoirs mit kombiniertem Rad- und Gehweg. Schliesslich werden die Brückenabdichtung und der Belag des gesamten Lehnenviadukts wieder instand gesetzt.

Historischer Moment für das Demokratische Nidwalden. Ab dem 1. Januar 2009 nennt es sich Grüne Nidwalden. Dem Entscheid geht eine kontroverse Debatte an der Generalversammlung voraus. «Der Name Demokratisches Nidwalden wird nicht automatisch mit der Grünen Partei in Verbindung gebracht», begründet der damalige Co-Parteipräsident Norbert Furrer den Schritt. Andere Mitglieder sehen das anders, bedauern die Namensänderung, weil sie befürchten, dass damit ein Stück Originalität verloren geht, oder bemängeln, dass der soziale Aspekt der Partei im Namen nicht mehr enthalten ist.

Am 14. Juni wird der Skate- und Rollerpark Obwalden in Sarnen zwischen der Kantonsstrasse und dem Nordportal des A8-Tunnels Sachseln offiziell eröffnet. Bis zu 50 Jugendliche benutzen täglich die Anlage, die drei Monate zuvor in Betrieb genommen wurde. Sie kostet rund 330 000 Franken.

Altzeller Schule ist Geschichte

Mit einem Fest und vielen Gästen nehmen die Altzeller Abschied von ihrer Schule, die seit 1867 der Schuljugend von Altzellen und Grafenort diente. Nach 141 Jahren schliesst sie nun für immer ihre Türen. Jetzt geht’s an den Endspurt beim Bau des Kirchenwaldtunnels. Die Röhren sind längst vollständig ausgebrochen und befahrbar, bald kommt der Deckbelag. Die Wände sind gestrichen, die Fluchtstollen und Notrufsäulen installiert.

Derzeit geben insgesamt etwa 60 Fachleute dem imposanten Bauwerk den letzten Schliff. Alleine an die 40 Elektriker legen kilometerweise Kabel, verknüpfen sie mit der Tunnelbeleuchtung, der Brandmeldeanlage, der Videoüberwachung und den Signalisationstafeln. Auch die schweren Stahlventilatoren, die von der Decke hängen, müssen noch ans System angeschlossen werden.

Umbau des Länderparks beginnt

Der grosse, 130 Millionen Franken teure Länderpark-Umbau startet erst im September 2008. Doch schon im Juni deselben Jahres fahren in Stans die Baumaschinen auf. Von Norden her wird am Kreisel mit einer neuen Zufahrt zum Länderpark gearbeitet, auf der anderen Seite des Länderparks ist der Abbruch der früheren Waschanlage mit danebenliegender Migrol-Tankstelle im Gang.

Die Stützpunktfeuerwehr Stans kann ein neues Fahrzeug mit Heckkran und Seilwinde in Empfang nehmen. Es wird für die Strassenrettung und weitere technische Hilfeleistungen gebraucht, so etwa, um Zufahrtswege freizuräumen oder absturzgefährdete Autos zu sichern.

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