Der Sonntag zahlt sich aus

Seit Anfang Jahr haben Volg-Läden im Kanton Nidwalden auch sonntags geöffnet. Eine erste Bilanz fällt positiv aus.

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Sonja Finelli, Filialleiterin im Volg Wolfenschiessen, bedient ihre Kunden. (Bild: Richard Greuter (Neue NZ))

Sonja Finelli, Filialleiterin im Volg Wolfenschiessen, bedient ihre Kunden. (Bild: Richard Greuter (Neue NZ))

Fünf von sechs Volg-Läden in Nidwalden haben seit diesem Jahr auch am Sonntag geöffnet. Dies macht sich offenbar bezahlt, wie eine Bilanz zeigt. Seitens der Kundschaft erhalte man viel Lob für die flexiblen Öffnungszeiten, sagt etwa Sonja Finelli, Filialleiterin in Wolfenschiessen. Und auch in der Kasse schlagen sich die erweiterten Einkaufszeiten bisher positiv nieder.

Die Jahresumsätze dieser Kleinstläden liegen meistens im Bereich von etwa 1 Million Franken. Fünf Nidwaldner Volg-Läden haben seit Anfang Jahr auch am Sonntag zwischen 8 und 18 Uhr geöffnet. Wie es scheint, mit Erfolg. «Es ist eine Hilfe gegen das Lädelisterben», sagt David Krummenacher, Bereichsleiter Verkauf Region West bei Volg. Krummenacher verweist auf die geänderten Konsumgewohnheiten und spricht von einem Drittel mehr Jahresumsatz dank den Sonntagen. Eine Feststellung, die er auch in Nidwalden macht. Einzig in Emmetten, so Krummenacher weiter, sei man noch in der Testphase.

Für diesen Schritt hat Volg keine Sonderbewilligung benötigt. Lebensmittelgeschäften unter 200 Quadratmetern Verkaufsfläche ist es erlaubt, an Sonntagen zu öffnen.

Richard Greuter

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