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Die Älperchilbi in Stans war ein «bäimiges» Fest der Tradition

Wie jedes Jahr am dritten Oktobersonntag fand im Nidwaldner Hauptort die Älperchilbi statt. Tausende kamen und erlebten Natur und Heimat in ihrem Ursprung.
Sepp Odermatt
Das Säntä Veh war prächtig geschmückt. (Bild: André A. Niederberger (Stans 21.10.2018))

Das Säntä Veh war prächtig geschmückt. (Bild: André A. Niederberger (Stans 21.10.2018))

«Ä bäimigi Sach» solle das heurige Erntedankfest in Stans werden. Mit diesem Motto wollten die Organisatoren ihre Freude und Begeisterung mit der Bevölkerung teilen. Und es gelang ihnen: Schon am Morgen, als die Beamten mit ihren Begleiterinnen in der schmucken Sonntagstracht zur Pfarrkirche schritten, war die Freude gross und die Stimmung «bäimig».

Innige Gefühle an der Älperchilbi Stans. (Bilder:André A. Niederberger ( Stans 21.10.2018))
Es gab wunderschöne Trachten zu bestaunen.
Hier strahlen Älpervater Andreas Kayser und Regierungsrätin Karin Kayser (im Zentrum) in die Menge.
Ein auffällig geschmückter Umzugswagen.
Und noch einer.
Sie mussten schwindelfrei sein.
Sie genossen ein Bad im Druckfass.
Auch die musikalische Unterhaltung kam nicht zu kurz.
Sumsis Vespa-Freunde sorgten für Aufsehen.
Wer gewinnt? Seilziehen gegen die Buizis.
Diese Mädchen hatten viel zu lachen.
Er musiziert etwas gedankenversunken.
Auch zahlreiche Tiere waren an der Älperchilbi zu sehen: Von Lamas...
... über Ziegen und Schafe...
...zu Brauereipferden.
Feines vom Grill, damit niemand verhungerte am Umzug.
Auch sie trugen zur Verpflegung bei.
17 Bilder

Stans: Die Älperchilbi sorgte für Begeisterung

Für Samuel Locher, der als erster Hauptmann und OK-Chef des siebenköpfigen Komitees amtet, hat sich der grosse Aufwand gelohnt: «Seit zehn Wochen sind wir am Vorbereiten. Heute ist es soweit; ein Freudentag!» Für den Primarlehrer und Hobbymusiker ist die Älperchilbi ein Fest der Generationen, wo sich Jung und Alt vom Dorf und Land treffen. «Die Begegnung mit dem Ursprünglichen und den verschiedenen Menschen ist wunderbar», schwärmt Samuel Locher.

Farbenfroher und lebhafter Umzug

Am Nachmittag löste der traditionelle Umzug bei den vielen Zuschauern Begeisterung aus. Angefangen vom prächtig geschmückten «Säntä Veh» von der Alp Frutt Wiesenberg, über den Volksmusikverein Ennetmoos, bis hin zur Hofmetzg Oberdorf: Alle Beteiligten liessen ihrer Kreativität und ihren Ideen freien Lauf, sodass der Umzug farbenfroh und lebhaft daherkam.

Und als sich die Ehrentribüne füllte und sich der Dorfplatz Stans zu einer grossen Arena verwandelte, stieg die Spannung: Der Älperspruch war angesagt. Seit 50 Jahren sorgen die Spruchverfasser Josef Joller und Josef Flühler mit Ereignissen und Episoden vom vergangenen Jahr für beste Unterhaltung. Auch dieses Jahr war die Heiterkeit gross.

Das gemütliche Zusammensein fand sein Ende erst in den frühen Morgenstunden. So wird die Älperchilbi 2018 noch lange als «bäimigi Sach» in Erinnerung bleiben.

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