Die «Belle Époque» lebt an der Iheimisch auf

Auch Engelberg war an der Nidwaldner Gewerbeausstellung präsent. Besucher bekamen einen lebhaften Eindruck vom neu entstehenden Hotel Palace Engelberg Titlis, das nächstes Jahr seine Tore öffnet

Matthias Piazza
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Thomas Dittrich, Direktor Palace Engelberg Titlis (links) und Susanne Calligaris, Geschäftsführerin Kursaal Engelberg AG, an ihrem Iheimisch-Stand. (Bild: Matthias Piazza, Buochs, 31. Mai 2019)

Thomas Dittrich, Direktor Palace Engelberg Titlis (links) und Susanne Calligaris, Geschäftsführerin Kursaal Engelberg AG, an ihrem Iheimisch-Stand. (Bild: Matthias Piazza, Buochs, 31. Mai 2019)

Der 1902 erbaute prunkvolle Engelberger Kursaal im Belle-Époque-Stil mit wunderschönen Stuckaturen und prächtigen Kristallleuchtern ist zurzeit in Wirklichkeit nicht zugänglich und auch das Fünfsterne-Hotel Palace Engelberg Titlis eröffnet voraussichtlich erst im Herbst des nächsten Jahres. Doch wer an die Iheimisch ging, bekam einen sehr lebhaften und anschaulichen Vorgeschmack.

Am Stand von Palace Engelberg Titlis zeigten grosse Kulissen praktisch originalgetreu das Innere der neuen Hotelzimmer und des Kursaals. Stilgerechtes, echtes Mobiliar erhöhte den dreidimensionalen Effekt noch zusätzlich und lud zum Verweilen ein. Davon machten die Besucher regen Gebrauch. «Die Iheimisch ist die ideale Gelegenheit, mit einem sympathischen Auftritt der Bevölkerung zu vermitteln, dass sie bald ihren Kursaal zurückerhalten», sagte dazu Thomas Dittrich, Direktor des Palace-Hotels und CEO von Han’s Europa AG, dem Investor des Hotelprojekts im Umfang von 100 Millionen Franken.

Der Kursaal, erst vor neun Jahren nach einer Sanierung wiedereröffnet, wird in den Hotelkomplex integriert und ist wegen der Bauarbeiten zurzeit nicht benutzbar.

Grosses Interesse am Hotel-Projekt

Im Voraus habe man intensiv darüber diskutiert, ob man den fünfstelligen Betrag in den Iheimisch-Auftritt investieren solle. Der Nutzen sei natürlich nicht richtig messbar, gab Thomas Dittrich zu bedenken.

Den Entscheid bereuter nicht. Schon am Ende des zweiten Iheimisch-Tages am Freitag zog er eine positive Zwischenbilanz: «Sehr viele Engelberger besuchen unseren Stand und auch die Nidwaldner und übrigen Obwaldner zeigen grosses Interesse am Hotelprojekt.»

So erfuhren sie auch aus erster Hand, dass es sich beim neuen Hotel um einen Umbau und eine Erweiterung des Hotels Europäischer Hof handelt. Das palastartige Hotel wurde 1902 im Belle-Époque-Stil als Grand-Hotel gebaut.