Die Bier- und Genusswanderung auf der Klewenalp wird trotz Coronavorschriften durchgeführt

Die Bergbahnen Klewenalp-Stockhütte werden Ende August die zweite Bier- und Genusswanderung der Zentralschweiz durchführen. Bis zu 400 Teilnehmer und Teilnehmerinnen werden erwartet – ein Schutzkonzept wurde ausgearbeitet.

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Impressionen der Bier- und Genusswanderung 2019.

Impressionen der Bier- und Genusswanderung 2019.

PD/Natascha Dittli
(jb)

Die zweite Bier- und Genusswanderung der Zentralschweiz wird am 29. August im Gebiet Klewenalp-Stockhütte stattfinden. Bei der Premiere im vergangenen Sommer waren 300 Personen mit dabei.

In Zusammenarbeit mit der Kleinbrauerei «Stiär Biär» aus Altdorf haben die Verantwortlichen der Bergbahnen Klewenalp-Stockhütte gegenüber dem Vorjahr kleine Anpassungen vorgenommen: «Neben einer Anpassung der Route werden wir aufgrund der Rückmeldungen der ersten Ausgabe punktuelle Veränderungen im Bereich der Startzeiten, Degustationsmengen, Imbiss und Information vor Ort vornehmen», erläutert Roger Joss, Geschäftsführer der Bergbahnen. Zudem soll es für alle Teilnehmer ein «Startbier» und ein «Schlussbier» gratis geben.

Bei einer Absage werden die Tickets zurückerstattet

Im Gegensatz zum Vorjahr, als die Route vorwiegend im Bereich der Klewenalp-Seite verlief, werde in diesem Jahr auch das Gebiet der Stockhütte miteinbezogen. Entsprechend erfolgt der Start bei der Bergstation Stockhütte. Nach dem dortigen Startbier befindet sich der erste Brauerei-Stopp im Bereich der Bergstation des Twäregg-Lifts. Von dort führen zwei unterschiedliche Wanderwege zur Panorama-Bar. Weiter geht es via Tannibüel, Klewenstock und Alpstubli zum Schlussbier im Berggasthaus Klewen Stube 1600. Die reine Wanderzeit beträgt wie im vergangenen Jahr ungefähr zwei Stunden und unterwegs gibt es Imbissmöglichkeiten und Unterhaltung. Insgesamt gibt es fünf Stationen, wo Klein- und Mikrobrauereien ihre Produkte anpreisen. Insgesamt stehen rund 20 Biersorten zur Kostprobe zur Verfügung.

Wie im vergangenen Jahr werden Biersorten von Kleinbrauereien berücksichtigt.

Wie im vergangenen Jahr werden Biersorten von Kleinbrauereien berücksichtigt.

PD/Natascha Dittli

Trotz der etwas unsicheren Situation rund um Covid-19 machen sich die Verantwortlichen keine Sorgen bezüglich der Durchführung: Roger Joss meint hierzu, dass sich die Bier- und Genusswanderung nicht mit einem herkömmlichen Event vergleichen lasse:

«Obwohl wir bis zu 400 Teilnehmende erwarten, werden aufgrund der gestaffelten Startzeiten nie grosse Massen miteinander unterwegs sein.»

Bei den einzelnen Brauereien gelte es, die in der Gastronomie erforderlichen Schutzmassnahmen umzusetzen. Ebenso gilt eine Schutzmaskenpflicht beim Bahntransport. Der grösste Teil der Wanderung findet draussen statt und bei den stationären Aufenthalten kommen die Schutzkonzepte zur Anwendung. «Sollte der Anlass aufgrund von weiteren angeordneten Schutzmassnahmen abgesagt werden, so erhalten die bereits Angemeldeten den bezahlten Betrag vollumfänglich zurück», versichert Roger Joss.

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