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Nidwaldner Gemeinden erhalten über 1 Million Franken vom Kehrichtverband

Die Gewinnausschüttung ist das der guten Zahlen des Kehrichtverwertungsverbandes Nidwalden möglich. Den grössten Kostenanteil verursachte die Abfallsammlung.
Ruedi Wechsler

Gut 3 Millionen Franken Nettoertrag konnte Kassier Ueli Zimmermann in der Deponierechnung Cholwald 2018 präsentieren. Der Vorstand des Kehrichtverwertungsverbandes Nidwalden (KVV) beschloss eine Gewinnausschüttung von 1,2 Millionen Franken an die Gemeinden vorzunehmen. Der grösste Kostenanteil von 33 Prozent verursachte die Kehrichtsammlung. Bei der Energieberechnung erwähnte Zimmermann: «Auch Nidwalden hat betreffend Recycling noch Luft nach oben.» Je 50 Prozent werde wiederverwertet oder dem Kehricht zugeführt.

Die Kehrichtverbandsrechnung zeigte auf der Einnahmeseite spannende Zahlen: Neben den 3 Millionen aus der Deponie flossen 1,7 Millionen Sack- und 841'000 Franken Gewichtsgebühren in die Vereinsrechnung. Der Ertragsüberschuss beträgt 2,5 Millionen Franken. Rechnungen und Gewinnausschüttung an die Gemeinden wurden einstimmig genehmigt. Das Budget 2020 der Deponie Cholwald rechnet mit einem Mehrertrag von 2,6 Millionen Franken und das Budget des KVV NW mit einem Mehrertrag von 47000 Franken.

Neues Aschenmischgerät

Damit die angelieferte Asche auf der Deponie Cholwald effizienter entladen werden kann und das in die Jahre gekommene Fahrzeug nicht mehrmals wöchentlich verschoben werden muss, wird nun ein zweites Aschenmischgerät für 260'000 Franken angeschafft.

Pro Kopf und Jahr wird im Kanton Nidwalden 78 Kilogramm Grüngut abgeführt. Die Abfuhr geschieht neu ab September einmal pro Woche. Dann werde die teilweise massiv überladene Gebindeform, welche die Kehrichtmänner immer wieder antreffen, der Vergangenheit angehören, war an der Delegiertenversammlung weiter zu vernehmen.

In Zusammenarbeit mit der Fachstelle Natur und Umwelt lanciert der Verband 2020 mit den Schulklassen von Nidwalden die Kampagne «No Littering – Für es suibers Nidwaldä».

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