Die FDP Nidwalden lehnt an der Parteiversammlung beide Initiativen klar ab

Nach einer Diskussion mit Befürwortern und Gegner sagt die Partei zur Kriegsgeschäfte- und Konzernverantwortungsinitiative zweimal Nein.

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Hat zwar Verständnis für die Initiativen, betont aber den wirtschaftlichen Schaden: Ständerat Hans Wicki.

Hat zwar Verständnis für die Initiativen, betont aber den wirtschaftlichen Schaden: Ständerat Hans Wicki.

Bild: PD

(mah) Die FDP Nidwalden hat sich zur Parteiversammlung getroffen, um Parolen für die Abstimmung vom 29. November zu fassen. Nach einer Diskussion mit Pro- und Contra-Votanten entschieden sich die Anwesenden laut Medienmitteilung, das Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten abzulehnen. Auch die Volksinitiative für verantwortungsvolle Unternehmen wurde einstimmig abgelehnt. Ständerat Hans Wicki nahm Stellung und betonte, die Vorlagen würden ihre Ziele verfehlen und auch einen beträchtlichen Schaden in der Schweizer Wirtschaft anrichten.

Im Anschluss an die Parteiversammlung informierten die Jungliberalen über die Renteninitiative. Der 16-jährige Stanser Lino Infanger präsentierte eloquent die Inhalte der Initiative. Er zeigte auf, wie künftig das Rentensystem trotz einer zunehmenden Überalterung der Gesellschaft finanziert werden kann. Insbesondere die Flexibilisierung des Rentenalters soll die AHV retten. Es werden in den kommenden Wochen Unterschriften gesammelt.