Die Fische stranden in Flusspfützen

Der Regen lässt auf sich warten. Flüsse und Bäche führen zu wenig Wasser. Bereits mussten Fische vor dem sicheren Tod gerettet werden.

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Der Nidwaldner Fischereiaufseher Fabian Bieri schaut sich den Pegelstand der Engelberger Aa an. (Bild: Corinne)

Der Nidwaldner Fischereiaufseher Fabian Bieri schaut sich den Pegelstand der Engelberger Aa an. (Bild: Corinne)

«Wir mussten im oberen Teil des Aawassers bei Wolfenschiessen und Dallenwil bereits abfischen», sagt Fabian Bieri, Abteilungsleiter Jagd und Fischerei beim Kanton Nidwalden. Der Grund: Der Fluss führt relativ wenig Wasser. In den anderen Fliessgewässern des Kantons sei die Lage – einen guten Monat nach dem letzten Hochwasser – noch nicht so prekär, sagt Bieri.

Sein Obwaldner Kollege, Fischereiaufseher Erwin Wallimann, formuliert es drastischer: «Ich bin nun 25 Jahre dabei. So etwas habe ich noch nie erlebt. So wenig Wasser.» Es hätten auch schon Leute angerufen und Gewässer gemeldet, in denen kaum noch Wasser fliesse. Im Moment sei er dauernd draussen, um den Wasserstand in den Fliessgewässern zu beobachten. Und an verschiedenen Orten habe bereits abgefischt werden müssen.

Martin Uebelhart

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